Evidenzen fuer den Gott der Bibel

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Multi-Universe - eine vernuenftige hypothese ?

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Multi-Universe - eine vernuenftige hypothese ?

http://www.google.de/search?hl=de&q=multi+universen+unwahrscheinlich&btnG=Suche&meta=cr%3DcountryDE

http://www.google.de/search?hl=de&cr=countryDE&ei=XB7aSpj2B8KnuAevgN2HDg&sa=X&oi=spell&resnum=0&ct=result&cd=1&ved=0CAUQBSgA&q=multiuniversen+unwahrscheinlich&spell=1

http://www.google.de/search?q=multiuniversum&btnG=Suche&hl=de&cr=countryDE&sa=2

http://www.google.de/search?hl=de&q=multiuniverse&btnG=Suche&meta=cr%3DcountryDE


http://www.spektrum.de/artikel/963333

Meines Erachtens fehlt in allen Artikeln, die sich mit Themen wie Multiuniversen beschäftigen, der Hinweis, dass es sich hier um pure Metaphysik handelt. So können auch die Autoren dieses Artikels kein Experiment anbieten, das die These des "lokalen beobachtbaren Universums in einer Flut von Multiuniversen" falsifizieren kann, da dies ja auch prinzipiell nicht möglich ist. Wie soll man denn auch etwas falsifizieren, was sich schon definitionsgemäß jeglicher Beobachtung entzieht.
Ich bin zwar selbst kein Erkenntnistheoretiker, aber ich dachte doch, dass gerade in der Beschränkung auf messbare Größen und der Forderung, dass wissenschaftliche Thesen falsifizierbare Konsequenzen haben sollten, eine der Grundlagen der erfolgreichen modernen Naturwissenschaft liegt. Wenn man dies hier anwendet, so bleibt von allen Multiuniversumstheorien nicht mehr übrig als ein netter metaphysischer Überbau für die bekannten Naturgesetze, der aber auch nicht wirklich zufriedenstellt.
Wenn man auf der einen Seite sehr engagiert gegen alle Versuche weltanschaulicher Gruppen kämpft, die Naturwissenschaften zu vereinahmen (Stichwort Intelligent Design), dann sollte man auch kritisch gegenüber Artikeln bleiben, die zu viel spekulativen Überbau als harte Naturwissenschaft verkaufen.
Ich persönlich halte es in solchen Fragen nach den letzten Ursachen des Universums mit dem Philosophen Witgenstein: "Die Lösung des Rätsels des Lebens in Raum und Zeit liegt außerhalb von Raum und Zeit."

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http://www.heise.de/foren/S-Re-Ist-ein-Multiversum-ueberhaupt-moeglich-und-andere-Fragen/forum-36485/msg-14793878/read/

Re: Ist ein Multiversum überhaupt möglich?!? (und andere Fragen)
Helium3
Einbildung schrieb am 18. April 2008 17:37

> Ich hab grad eine Sendung im 3sat gesehen wo prof. dr. Harald Lesch
> behauptet ein Multiversum könne nach den heutigen Erkenntnissen
> (genaue Begründung hab ich schon wieder vergessen) überhaupt nicht
> existieren.

Ansichtssache(meine Meinugn dazu)!

Rein Mathematisch könnte man schon mit Multiuniversen rechenn.
Allerding wäre ein solches Modell äußerst kompliziert und selbst mit
den besten (und zukünftigen) Computern nicht in befriedigender Weise
berechenbar.

Die Multiuniversum-Verfechter übertragen die Quantenmechanik streng
auf die Wirklichkeit (was aber nicht gemacht werden sollte) und
nehmen dabei an, dass in jedem infinitesimal kleinen Zeitintervall
unendlich viele Paralelluniversen entstehen (zumindest in vielen
Varianten des Multiuniversum-Modells)

Wie gesagt:
Für den Mathematiker ist das prinzipiell kein Problem.

ABER:
Die Quantenmechanik ist selbst nur ein mathematisches Modell, das
gewisse Sachverhalte äusserst gut beschreibt.

Man beschreibt gewisse Sachverhalte mittels bestimmter Modelle damit
man als Mensch damit umgehen kann.
Diese Modelle sind dabei so geartet damit man sie als Mensch
verstehen kann.
Dabei verwendet man oft viele Analogons die die real erfahrbare Welt
des Menschen mit für ihn nicht direkt zugängliche Sachverhalte
verknüpfen kann.

Beispielsweise verwendet man als Physiker sehr oft die Annahme das
Elektronen feste Teilchen mit endlicher Ausdenhung sind.
Dabei weiss dieser aber das dies in Wirklichkeit nicht stimmt.
Trozdem kann man diese Annahme verwenden weil sich damit
physikalische Sachverhalte bequem in ausreichender Genauikeit
berechenen lassen.

Damit folgt dann dass die Modelle die der Mensch für das Universum
aufstellt keinesfalls universell sind.
Die Modelle sind alleine dazu da das Universum für die Menschen (oder
besser für die Personengruppe der Physiker/Astronomen) begreiflich zu
machen.

Die Mathematik ist dabei die Sprache in der die Menschheit diese
Modelle erklären kann.

Also zeichnen sich "erfolgreiche" und weit verbreitete Modelle vor
allem dadurch aus, dass sie dem Menschen besonders plausibel,
logisch, eingänglich und möglichst einfach (also nicht schwieriger
als unbedingt nötig) sind.

Alle anderen (schwierigeren) Modelle werden daher von denjenigen
Modellen verdrängt die den Sachverhalt in gleicher oder besserer
Genauigkeit beschreiben und dabei einfacher sind.

Und nun zum Ausgangspunkt:

Stell Dir vor du musst deine Bewegung in einem Raum (mit
verschiedenen Gegenständen) beschreiben.
Du hast nun 2 Möglichkeiten:

1) Du sagst dass Du in Wirklichkeit ruhst und sich der ganze Raum
bewegt

Dabei musst Du allerdings eine Bewegungsgleichung für jeden einzelnen
Gegenstand im Raum aufstellen und diese dann alle lösen.
Du erhältst dann die Richtige Lösung.

2) Du sagst dass der Raum ruht und nur Du als Person dich bewegst.

Dann musst Du nur eine Bewegungsgleichung lösen und erhältst dabei
dieslbe Lösung.

Enthält der Raum nur einen Gegenstand, dann sind beide
Lösungsmöglichkeiten äquivalent.
Enthält der Raum sehr viele Gegenstände, dann nimmt man besser den
Weg 2)

Will man eine ganze Personengruppe die sich gleich bewegt in einem
Raum mit wenigen Gegenständen beschreiben, dann wählt man am besten
den Weg 1)

Also man kann einen bestimmten Sachverhalt in vielen verschiedenen
Weisen beschreiebn.
Man wählt für gewöhnlich den Einfachsten.

Genauso sehe ich das mit dem Multiuniversum.
Obwohl dies mathematisch durchaus möglich ist, halte ich diese Art
von Beschreibung für völligen Quatsch (zumindest für die Meisten
Problemstellungen mit der die Physik derzeit kämpft)

Viele Physiker haben es zudem nicht begriffen dass die
Quantenmechanik nur ein Mathematisches Modell darstellt die in einem
gewissen Bereich äusserst erfolgreich ist, aber in anderen Bereichen
nichts zu suchen hat.

Stellen Physiker zu viele Vergleiche der Quantenmechanik mit der
"realen" Welt an, so haben sie obiges nicht richtig verstanden.

Zur Physik gehört halt nicht NUR reine Mathematik.

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Es waere zu klaeren, wer oder was diese Multi-versen generiert hat, und warum. Dies verschiebt die Frage nach der Ursache von allem existierenden einfach weiter zurueck.
Ausserdem muss auch der Universen generator fein abgestimmt sein, und bestimmten physischen gesetzmaessigkeiten folgen. Mein Fotoapparat muss schliesslich genau abgestimmt sein, um Fotos zu schiessen. Warum sollte es mit einem Universen Generator nicht auch so sein ? Somit geht man dieser hypothese dem design argument nicht aus dem Weg. Man verschiebt es nur weiter zurueck.

Im Falle der Feinabstimmung, wir wissen bereits, dass Köpfe häufig fein abgestimmte Geräte produzieren, wie Schweizer Uhren. Gott zu postulieren- eine superintelligenz, als Erklärung der Feinabstimmung, ist daher eine natürliche Extrapolation von dem, was wir bereits beobachten, und Köpfe tun. Im Gegensatz dazu ist es schwierig zu sehen, wie die atheistische viele Universen-Hypothese eine natürliche Extrapolation von dem sein koennte, was wir beobachten koennen. Darüber hinaus, im Gegensatz zu der atheistischen viele Universen-Hypothese haben wir einige experimentelle indizien für die Existenz Gottes, nämlich religiöse Erfahrung. Somit ist eine theistische Erklärung der Feinabstimmung über die atheistische viele Universen-Erklärung zu bevorzugen.

Aber um Myriaden von anderen Welten zu erfinden, um zu erklären, wie es zu dieser einen gekommen zu sein scheint, ist nicht unbedingt im Sinne von Occam's Razor. Es scheint, sparsamer zu postulieren, dass Gott dieses eine Universum mit den richtigen, notwendigen Konstanten erschuf.

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