Evidenzen fuer den Gott der Bibel

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Ist die Bibel glaubwuerdig ?

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1 Ist die Bibel glaubwuerdig ? on Wed Sep 30, 2009 8:10 am

Ist die Bibel glaubwuerdig ?

http://www.google.com/search?hl=en&q=ist+die+Bibel+glaubwuerdig+%3F&aq=f&oq=&aqi=

Faszination Bibel

http://www.faszination-bibel.de/

Auf den folgenden Seiten soll die Einzigartigkeit der Bibel - Gottes Wort an uns Menschen - im Mittelpunkt stehen. Aber auch Themen nach dem Sinn des Lebens, der Person Jesus Christus und Artikel aus dem Bereich der Wissenschaft kann man hier finden.

Man hat die Heilige Schrift verbrennen und ausrotten wollen, sie wurde von Millionen von Menschen geliebt und zur gleichen Zeit wurde sie von vielen ignoriert und sogar gehasst.

Der berühmte französische Rationalist Voltaire, der 1778 starb, behauptete, dass die Bibel innerhalb von 100 Jahren nur noch als Antiquität zu finden sein würde. Aber innerhalb von 50 Jahren nach seinem Tod gebrauchte die Genfer Bibelgesellschaft seine Druckerpresse und sein Haus, um Mengen von Bibeln zu produzieren! Versuchen Sie aber mal, ein Werk von Voltaire zu kaufen: das dürfte nicht ganz einfach sein.

Ist die Bibel Gottes Wort an uns Menschen, dann gibt es eigentlich nur die Möglichkeit sein Leben danach auszurichten. Ist die Bibel jedoch ein Buch wie jedes andere, dann können wir es lesen, wie wir Plato, Goethe oder Harry Potter lesen - ohne das es irgendwie verbindlich wäre.

Die Bibel ist nicht nur für die religiösen Stunden des Lebens gedacht, wo man sich Bibelverse zur Taufe, Konfirmation, Hochzeit oder Beerdigung raussucht. Die Bibel gibt Antworten auf so ziemlich alle Bereiche des Lebens. Hier findet man Trost und Ermutigung, Herausforderung und Korrektur, Werte und Moral und nicht zuletzt finden wir in der Bibel Jesus Christus.

Ich möchte mit diesen Seiten Mut machen zu einem Leben mit der Bibel und auf den Sohn Gottes hinweisen, der das Zentrum wahren christlichen Denkens und Lebens ist!


Der Text und die Genauigkeit der Bibel

Kritiker meinen, daß die Bibel eine Sammlung von Legenden und daß der Text der Bibel sowieso nicht zuverlässig sei. Stimmt diese Ansicht?

http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/in200204_art1.htm

Im Abendland war die Bibel lange Zeit als Geschichtsquelle eine unangefochtene Autorität. Die Ereignisse im Garten Eden, die Sintflut, der Turmbau zu Babel, die Taten der Patriarchen, der Auszug der Kinder Israel aus Ägypten – man glaubte, daß sich all dies so zugetragen hatte, wie es in der Heiligen Schrift erzählt wird. Im seltenen Fall einer Diskrepanz zwischen der Bibel und der Gelehrtenwelt wurde grundsätzlich der Bibel Vorrang gegeben. Mit der Entdeckung des polnischen Astronomen Nikolaus Kopernikus im 16. Jahrhundert, wonach nicht die Erde, sondern die Sonne der Mittelpunkt unseres Sonnensystems ist, ergab sich mit der Zeit ein anderes Bild.

Im 17. und 18. Jahrhundert kam die sogenannte „Aufklärung“, das Zeitalter der Vernunft. Europäische Intellektuelle behaupteten, nur durch menschliches, „wissenschaftliches“ Vernunftdenken könne wahres Wissen erworben werden. Damit wurde eine Offenbarung, die über die empirische Beobachtungsfähigkeit des Menschen hinausging, grundsätzlich abgelehnt.

Die Aussagen der Bibel wurden nunmehr gezielt angegriffen. Der Aufklärung folgte im 19. Jahrhundert die Evolutionstheorie, die eine andere Erklärung für die Entstehung des Lebens auf der Erde anbot als die der göttlichen Schöpfung. Gott und die Bibel wurden bei dieser Theorie völlig ausgeklammert.

Schon bald danach fingen viele Gelehrte damit an, die Heilige Schrift als unhistorisch abzutun. Sie sahen die biblische Geschichte nur als Legende an, als primitiven Aberglauben. Diese Gelehrten behaupteten, daß viele der Bücher des Alten Testaments überhaupt keine zeitgenössischen Aufzeichnungen seien, sondern in Wirklichkeit erst Jahrhunderte nach den Ereignissen, von denen sie berichteten, verfaßt wurden.

Einige Gelehrte und Kritiker gingen so weit, das Leben so herausragender biblischer Persönlichkeiten wie Noah, Abraham, Josef und Mose zu leugnen. Andere stellten den Text der Bibel bzw. seine Überlieferung in Frage und meinten, deshalb sei auf die Bibel kein Verlaß. Sehen wir nun, ob diese Kritik einer sachlichen Untersuchung standhält.

Personen der biblischen und weltlichen Geschichte

Wenn man dem Neuen Testament glauben darf, haben die Erzväter und Patriarchen der hebräischen Schriften tatsächlich gelebt. Nehmen wir zum Beispiel Abraham. Er wird zu den Vorfahren Jesu Christi gerechnet (Matthäus 1,1). Während eines Gespräches mit den Pharisäern sprach Jesus so von Abraham, als habe dieser wirklich gelebt (Johannes 8,56-58). Sollte Christus sich dabei geirrt haben, dann war er nur ein Mensch und dazu noch schlecht informiert. Er war dann auch nicht unser Heiland, und unser Glaube ist nichtig. Daran ist zu erkennen, wie wichtig es ist, ob die Bibel wahrheitsgemäß ist oder nicht!

Man könnte meinen, daß es ohne ein Mindestmaß an Gottvertrauen nicht möglich ist, zu glauben, daß Abraham tatsächlich gelebt hat. Bisher gelang es nämlich noch niemandem, eine eigenhändige Unterschrift des Patriarchen beizubringen. Es gibt dennoch Indizien für seine Existenz.

Wollte man allerdings die gleichen Maßstäbe bei bekannten Personen der weltlichen Geschichte anwenden, müßte man ebenfalls ein bestimmtes Vertrauen voraussetzen, um an die Existenz der fraglichen Personen zu glauben. Beispielsweise konnte bis heute noch niemand eine eigenhändige Unterschrift von Alexander dem Großen vorzeigen. Doch wird Alexanders Einfluß auf die Welt seiner Zeit anerkannt. Er „veränderte die Weltkarte grundlegend. Kulturen und Sprachen, sogar Sitten und Moden, sind von ihm nachhaltig geprägt“ (The Interpreter’s Dictionary of the Bible, Band 1, Seite 77).

Dennoch wurde die älteste noch übriggebliebene Biographie Alexanders erst 400 Jahre nach seinem Tod verfaßt. Autor war der um 96 n. Chr. geborene griechische Historiker Arrian. Für die Taten Alexanders besitzen wir keinerlei zeitgenössisches Zeugnis, und doch wird die Darstellung eines 400 Jahre später lebenden Mannes über den weltverändernden Einfluß Alexanders allgemein akzeptiert.

Wie Alexander werden Abraham und seine Welt 400 Jahre später in biblischen Dokumenten erwähnt. Sogar Sitten und Gebräuche der damaligen Gesellschaft, wie in 1. Mose 15 und 16 beschrieben, finden ihre Bestätigung auf Tontafeln, die in Nusi, ein Ort nahe der Stadt Assur in Assyrien, ausgegraben wurden. Diese Urkunden „betreffen Erbschafts- und Eigentumsrechte, Sklavenhaltung, die Annahme an Kindes statt, und weitere Details“ (Eugene H. Merrill, Kingdom of Priests, Baker Book House, Grand Rapids, 1996, Seite 38-39).

Die frühere Behauptung von Wissenschaftlern, die in 1. Mose 15 und 16 beschriebenen Handlungen, wie die Zeugung eines Kindes durch die Magd der Ehefrau, seien frei erfunden, erwiesen sich als nicht haltbar. Nach der Entdeckung der Nusi-Tafeln mußten sie einräumen, daß dies in der damaligen Kultur bei Unfruchtbarkeit der Ehefrau gängige Praxis war.

Sofern Abraham nicht wirklich gelebt hat, sind Millionen von Juden sowie Araber, die ihn als ihren Ahnherrn betrachten, jahrtausendealten Märchen und Mythen zum Opfer gefallen. Nach Christi Worten hingegen wird Abraham an der Auferstehung teilnehmen (Matthäus 8,11).

Wenn man die Geschichtlichkeit Abrahams verneint, verleugnet man auch die Worte Jesu Christi und stellt die auf Tausende von Jahren zurückgehenden Urkunden und Überlieferungen in Frage. An die geschichtliche Richtigkeit der Bibel wollen wir im späteren Verlauf dieses Artikels anknüpfen.

Eine Vielzahl an Texten legt Zeugnis ab

Als Dokument aus dem Altertum steht die Bibel in ihrer Art einzig da. Man muß nicht Christ oder Jude sein, um das zu erkennen. Wie die Bibel in Form und Inhalt durch die Jahrhunderte hindurch erhalten blieb, darin kommt ihr kein einziges anderes Dokument der Antike, das wie sie ständig in Gebrauch war, gleich.

Kein anderes Werk des Altertums vermag mit einer ähnlichen Menge von Textmanuskripten aufzuwarten – das gilt für das Alte ebenso wie für das Neue Testament. Wenige alte Bücher sind, was Handschriften anbelangt, die bis dicht an die Entstehungszeit des Originals heranreichen, besser bezeugt als die beiden Teile der Bibel.

Wer sich mit Altertumskunde und der Literatur der Antike befaßt, könnte in wahre Begeisterungsstürme ausbrechen, hätte er auch nur einen kleinen Teil dessen vor Augen, was Theologen bereits an altertümlichen Zeugnissen und Belegmaterial wichtiger Dokumente zutage gefördert haben. Und noch im vergangenen Jahrhundert wurden wesentliche Entdeckungen gemacht, die beträchtlich zur Untermauerung des Bibeltextes beitrugen – einige davon sogar erst in den letzten fünfzig Jahren.

So stellt beispielsweise ein kleines Stück von einem Papyrusbogen, das in der John Rylands Library in Manchester (England) aufbewahrt wird, eines der interessantesten Schriftzeugnisse dar, die wir überhaupt besitzen. Das Bruchstück enthält Teile von Johannes 18, Verse 31-33 und 37-38. Das Besondere an dem Fragment ist sein Alter: Die Gelehrten sind sich im allgemeinen darüber einig, daß es vor 150 n. Chr. geschrieben wurde. Wenn man nun davon ausgeht, daß das Johannesevangelium im letzten Jahrzehnt des ersten Jahrhunderts verfaßt wurde, dann haben wir hier ein Textstück vor uns, das keine fünfzig Jahre vom Original entfernt ist!

Es existieren mehr als 5000 Manuskripte, die das Neue Testament ganz oder teilweise enthalten. Darunter befinden sich bedeutende Teile des Neuen Testaments aus der Zeit um 200 n. Chr. und das ganze Neue Testament innerhalb von 200 Jahren nach seiner Entstehungszeit. Damit lassen sich andere griechische Klassiker kaum vergleichen.

Die einflußreichsten Werke des Altertums für die heidnische Welt waren die umfangreichen epischen Dichtungen Homers, die Ilias und die Odyssee. Die Ilias soll um 700 v. Chr. entstanden sein, die Odyssee ein halbes Jahrhundert später. Die ältesten Papyrusfragmente dieser Werke jedoch stammen aus dem 3. Jahrhundert nach Christus, also aus einer Zeit, die fast 1000 Jahre später liegt. Das älteste Manuskript gar, das die ganze Ilias enthält, datiert aus dem 10. Jahrhundert nach Christus. Mit der Odyssee verhält es sich ähnlich.

Herodot, der „Vater der Geschichtsschreibung“, verfaßte seine Werke im 5. Jahrhundert vor Christus, doch die beiden besten Manuskripte stammen aus dem Mittelalter (10. und 11. Jahrhundert). Thukydides, der um 400 v. Chr. schrieb, gilt als erster Historiker im neuzeitlichen Sinne. Das älteste größere Manuskript seiner Werke jedoch entstand im 11. Jahrhundert nach Christus.

Der berühmte Schreiber der Neuen Komödie, Menander (gestorben um 290 v. Chr.), war nur aus Zitaten in anderen Werken bekannt, bis im Jahre 1905 eines seiner Lustspiele auf einer teilweise erhaltenen Handschrift entdeckt wurde. Ein weiteres, vollständiges Lustspiel wurde 1959 veröffentlicht. Doch so wertvoll die betreffenden Papyri auch sind, sie stammen nur jeweils aus dem 3. und 5. Jahrhundert nach Christus.

Der Meister der alten griechischen Komödie, Aristophanes (gestorben um 388 v. Chr.), ist als einziger Vertreter jener Literatur erhalten geblieben. Von seinen über vierzig Stücken sind uns nur elf überliefert. Die älteste diesbezügliche Handschrift ist jedoch um 1000 n. Chr. entstanden. Eins der überlebenden Stücke gar tritt erstmals in einem Manuskript des 15. Jahrhunderts auf, das seinerseits lediglich eine Abschrift jenes anderen Werkes darstellt. Wäre dieses einzelne Manuskript aus dem 15. Jahrhundert ebenfalls verlorengegangen, besäßen wir noch eine Komödie des Aristophanes weniger wahrscheinlich unwiderruflich auf immer.

Die beiden bedeutendsten philosophischen Strömungen im Zeitalter des Neuen Testaments waren der Stoizismus und der Epikureismus. Beide Lehren entstanden um 300 v. Chr. Doch der früheste epikureische Schriftsteller, der uns überliefert ist, Lukretius, lebte erst 200 Jahre nach Epikur. Abgesehen von ein paar epikureischen Lebensregeln, die auf Epikur selbst zurückgehen mögen oder auch nicht, stammt die älteste Quelle, die etwas von Epikurs Schriften enthält, aus dem 3. Jahrhundert n. Chr.: In ihr werden drei seiner Briefe zitiert.

Von Zeno, dem Begründer des Stoizismus, ist kein einziges vollständiges Werk erhalten geblieben, nur ein paar Fragmente als Zitate in den Werken anderer Autoren.

Das sind nur einige wenige Beispiele dafür, wie relativ schlecht Werke des Altertums überliefert sind. Kein Wunder, wenn Erforscher des klassischen Altertums nicht ohne Neid auf ihre Kollegen, die Neutestamentler, blicken, denen vergleichsweise Berge von frühen Manuskripten zur Verfügung stehen!

Wenn wir nun die Geschichte des Bibeltextes, die Erkenntnisse der Wissenschaft und das Belegmaterial betrachten, wollen wir uns zunächst dem griechischen Testament zuwenden.

Das Neue Testament im Laufe der Jahrhunderte

Als Ganzheit in seiner heutigen Gestalt war das griechische Neue Testament um das Jahr 100 n. Chr. im großen und ganzen abgeschlossen. Der Kanon der zu ihm gehörigen Werke war während des größten Teils der Kirchengeschichte ein anerkanntes Dogma. Gewiß, eine Zeitlang gab es gewisse Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten. Einige christianisierte Religionen wollten Bücher wie die Johannesbriefe oder die Offenbarung zunächst nicht in den Kanon aufgenommen wissen. Dabei mag teilweise der Umstand mitgespielt haben, daß diese Bücher des Neuen Testaments als letzte geschrieben wurden. Offenbar hatten Missionare in manchen Gegenden schon das Christentum verbreitet, bevor die genannten Texte entstanden.

Doch Streitfragen in bezug auf den Kanon traten hauptsächlich nur in den ersten Jahrhunderten auf und waren überdies auf einige wenige Bücher beschränkt. Abweichende Meinungen wie die des römischen Theologen Markion, der nur eine Version des Lukasevangeliums sowie einige Paulusbriefe akzeptieren wollte, wurden rasch abgewiesen. Eineinhalb Jahrtausende lang stand der Kanon des Neuen Testaments unangefochten da.

Während der ersten Jahrhunderte nach seiner Fertigstellung wurde das Neue Testament ziemlich weitgehend auf griechisch gelesen; Griechisch war damals im Römischen Reich die vorherrschende Sprache. Doch im Laufe der Zeit ging im westlichen Teil des Imperiums die Kenntnis des Griechischen zurück – besonders in Westeuropa, Italien und Nordafrika – und wurde vom Lateinischen verdrängt. Mit dem Fall Roms und dem Beginn des „finsteren Mittelalters“ blieb die griechische Sprache zunehmend auf Griechenland selbst sowie auf die umliegenden Gebiete beschränkt.

Aus dieser Entwicklung erwuchs die Notwendigkeit, die Bibel in das gebräuchliche Latein jener Zeit zu übersetzen. Zu Ende des 4. Jahrhunderts gab Hieronymus eine offizielle Version des Neuen Testaments in lateinischer Sprache heraus – eigentlich mehr die Überarbeitung einer oder mehrerer älterer Übersetzungen als eine Neuübersetzung. Dann, nach mehrjährigem Studium des Hebräischen, fertigte Hieronymus auch eine lateinische Übersetzung des alttestamentlichen Urtextes an. Diese Version, die berühmte Vulgata, wurde für fast ein Jahrtausend zur Standardausgabe der Bibel. Die meisten Menschen waren des Lesens unkundig; wer aber zu lesen verstand, konnte auch Latein. Durch die Vulgata waren die heiligen Schriften jedem Gebildeten zugänglich.

Im 15. Jahrhundert jedoch, im Zuge der Renaissance, lebte das Interesse am Griechischen erneut auf. Einer der größten Gelehrten seiner Zeit, Erasmus von Rotterdam, erstellte eine griechische Textausgabe des Neuen Testaments und gab sie in Druck. So stand erneut der Urtext des Neuen Testaments jedem Interessierten zur Verfügung. Die Folgezeit erbrachte zahlreiche Übersetzungen in die jeweilige Landessprache, denen die Erasmusausgabe zugrunde lag, darunter jenes epochale Werk Luthers, die Bibel auf deutsch.

Doch Erasmus hatte sich bei seiner Arbeit auf einige sehr späte griechische Manuskripte gestützt, und zwar notgedrungen: Er wußte, daß in der Bibliothek des Vatikans ein berühmtes altes Manuskript lagerte und wollte es für seine Ausgabe zu Rate ziehen; Alter und äußere Umstände jedoch hielten ihn davon ab. Wäre es ihm vergönnt gewesen, nach Rom zu reisen und dieses Manuskript einzusehen, wäre eine spätere Kontroverse über seinen griechischen Text vielleicht vermieden worden.

Neuzeitliche Erkenntnisse

Mit der Zeit gelangte der Text des Erasmus zu solchem Ansehen, ja zu solcher Autorität, daß man hätte meinen können, die Apostel selbst hätten ihn unterschrieben. Er wurde unter dem Namen Textus Receptus bekannt – der „empfangene Text“. Trotz einiger redaktioneller Änderungen blieb er weitgehend der letzten Ausgabe des Erasmus treu. Erasmus selbst hätte diesen Erstarrungsprozeß wohl kaum gebilligt.

Doch nach und nach merkten die Gelehrten, daß es auch andere Versionen des griechischen Textes gab, einige davon in weit älteren Manuskripten. Die Entwicklung der Forschungen, die in dieser Richtung betrieben wurden, kulminierte gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als zwei britische Gelehrte, Westcott und Hort, für eine neu von ihnen herausgegebene Ausgabe des griechischen Neuen Testaments eintraten. Ihre Erkenntnisse, kurz zusammengefaßt, waren folgende:

Wie sie festgestellt hatten, zeigten sämtliche griechischen Manuskripte im großen und ganzen eine bemerkenswerte Übereinstimmung. Im Gegensatz zu anderen Werken der Antike jedoch lagen viele verschiedene Manuskripte vor, die sich altersmäßig alle voneinander unterschieden. Auch inhaltlich gab es in allen Texten eine mehr oder weniger große Zahl von Varianten. Die Frage, die nun auftrat, lautete: Welche der Textvarianten gaben mit größerer Wahrscheinlichkeit den ursprünglich von den Verfassern niedergeschriebenen Wortlaut wieder? Die Forscher fanden heraus, daß es im allgemeinen drei Typen von Manuskripten gab.

• Der byzantinische Text: Er stellte den größten Teil der Texte dar und hatte auch dem Textus Receptus als Vorlage gedient. Insgesamt gesehen, fand er sich jedoch nur in späteren Manuskripten, und die meisten seiner nur einmal vorhandenen Lesarten ließen sich nicht weiter als frühestens bis etwa ins Ende des 4. Jahrhunderts zurück verfolgen. Darüber hinaus handelte es sich bei diesen Varianten oft um zusammengesetzte oder mit anderen sekundären Merkmalen ausgestattete Lesarten.

• Der alexandrinische Text: Er wird durch das berühmte Manuskript im Vatikan repräsentiert, das Erasmus benutzen wollte, und ist durch die ältesten damals bekannten Manuskripte bezeugt. Außerdem entsprach er dem internen Maßstab der Textkritik, den Gelehrte anhand der Erforschung auch außerbiblischer Werke der Antike erarbeitet hatten. Es war vor allem dieser Text, den Westcott und Hort zugrunde legten.

• Der westliche Text: Eigentlich stellte er keine Einheit dar, wie der Name vermuten läßt, sondern umfaßte eine Kategorie von Manuskripten, die untereinander große Abweichungen zeigten. Hier handelte es sich anscheinend um einen „wilden“ Text mit wenig redaktioneller Überwachung, der unkontrolliert ins Kraut geschossen war. Obwohl auch dieser Text recht früh datierte, lehnten Westcott und Hort ihn im allgemeinen ab, weil er dem internen Maßstab der Textkritik nicht standhielt, sich vielmehr als sekundärer Text erwies.

Obwohl Westcott und Hort ihren Standpunkt mit den Gesetzen der Logik und den Erkenntnissen der Textkritik untermauern konnten, wurde der altehrwürdige Textus Receptus erst nach hartem Kampf überwunden.

Natürlich waren sich die Gelehrten der Tatsache bewußt, daß viele Lesarten unsicher waren. Aus diesem Grunde wurde der Versuch unternommen, eine kritische Ausgabe zu erstellen, eine Ausgabe, in der die Lesarten von verschiedenen Manuskripten angegeben waren, sofern sie sich vom gedruckten Text unterschieden. In Deutschland erschien eine handliche, inzwischen häufig verbesserte Ausgabe bei Nestle nicht lange nach Westcott und Hort. Andere Ausgaben folgten.

Seit damals wurde viel weitere Forschungsarbeit geleistet, doch hat sich der Stand der Dinge im Vergleich mit Westcott und Hort nicht wesentlich geändert. Eine Anzahl kritischer Ausgaben entstand, um mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen Schritt zu halten. Doch die beiden verbreitetsten Versionen, die Ausgaben von Nestle und von den United Bible Societies, sind im Grunde dem Westcott-Hort-Text gleichgeblieben.

Desungeachtet haben die letzten 100 Jahre, wie schon erwähnt, eine Anzahl von Neuentdeckungen zutage gefördert, darunter jenes Papyrusfragment des Johannesevangeliums, von dem eingangs die Rede war. Die meisten Entdeckungen betrafen den alexandrinischen Texttypus oder Manuskripte der westlichen Art. Somit hat sich an dem Bild, das Westcott von den Manuskripten des 4. und 5. Jahrhunderts entwarf, seit seiner Zeit kaum etwas geändert. Einige Wissenschaftler vertraten den Standpunkt, der westliche Text sei womöglich doch der dem Original am nächsten kommende, doch wurde diese Idee mittlerweile fast völlig verworfen. Mit einem Wort, das 20. Jahrhundert hat in der Textkritik keinerlei nennenswerte neue Trends hervorgebracht.

Dennoch könnten sich in der Zukunft unsere Ansichten über den neutestamentlichen Text noch hier und da ändern, immerhin aber können wir heute mit Zuversicht annehmen, daß uns ein Text zu Gebote steht, der im wesentlichen der Form des Neuen Testaments gleicht, die es um das Jahr 100 erreicht hat, trotz einiger Textvarianten, auf die wir nun näher eingehen werden.

Unterschiede im Text der Bibel

Ein gläubiger Mensch, der dies liest, mag sich fragen, was es denn überhaupt ausmacht, ob man diesen oder jenen griechischen Text, diese oder jene Übersetzung benutzt. Die Antwort lautet: In der Tat macht es sehr wenig aus.

Für einen Gelehrten, der über irgendeinen speziellen Punkt Forschungen anstellt, mag eine bestimmte Textvariante höchst bedeutsam sein; für den gläubigen Menschen jedoch, dem es vor allem um die grundlegende Bedeutung des Textes geht, spielen die verschiedenen Varianten keine große Rolle – sie wirken nicht sinnentstellend, wenn die betreffende Passage in ihrem Zusammenhang gesehen und im Lichte der übergeordneten Hauptlehren des Neuen Testaments eingeordnet wird.

Die Lutherübersetzung basiert auf dem Text von Erasmus, ebenso die King-James-Bibel der englischsprachigen Welt und andere Übersetzungen. Modernere Ausgaben in der jeweiligen Landessprache jedoch beruhen in der Regel auf der Ausgabe von Nestle oder einer anderen Version des Westcott-Hort-Textes. Sie unterscheiden sich untereinander mehr in der Sprache der Übersetzung, nicht so sehr im Hinblick auf verschiedene Lesarten im benutzten griechischen Original.

Die einzigen wesentlichen Varianten, bei denen es um längere Abschnitte geht, sind der Schluß des Markusevangeliums und die Geschichte von Jesus und der Ehebrecherin in Johannes 7, Vers 53 bis Kapitel 8, Vers 11. Beide Textpassagen werden im Hinblick auf ihre Authentizität in Frage gestellt. Doch weder im einen noch im anderen Fall würde sich an den Grundaussagen der christlichen Lehre irgend etwas ändern. Immerhin wurden beide Schriftstellen über einen beträchtlichen Zeitraum hinweg als echt akzeptiert, wenn man auch nicht nachweisen konnte, daß sie bereits im 1. Jahrhundert entstanden sind. Bruce Metzger schreibt über die Stelle in Johannes: „Der Bericht trägt alle Kennzeichen historischer Wahrhaftigkeit“ (Textual Commentary of the Greek New Testament, Seite 22). Ähnlich wird die traditionelle Schlußversion bei Markus beurteilt.

Die meisten modernen Übersetzungen merken signifikante Textvarianten in Fußnoten an, wie das auch bei den Ausgaben des griechischen Originals der Fall ist; auch dort sind wesentliche Abweichungen zwischen den einzelnen Lesarten im kritischen Apparat vermerkt. Und wieder die Frage: Wie bedeutsam sind diese Varianten in theologischer Hinsicht? Wurde der Urtext irgendwo aus ideologischen Gründen verfälscht? Erneut lautet die Antwort nein. Die meisten Abweichungen sind ähnlicher Natur, wie man sie in jedem altertümlichen Schriftzeugnis findet. Es handelt sich bei ihnen um Fehler beim Abschreiben ähnlicher Wörter und geringfügige formale Unterschiede bei manchen Berichten, wie das für Texte vor der Erfindung des Buchdrucks natürlich ist. Man könnte es mit mündlich überlieferten Kinderreimen vergleichen: Was man in der eigenen Kindheit so und so gelernt hat, hört man auch heute auf den Spielplätzen, aber manchmal mit kleinen Abweichungen.

So weisen die Manuskripte beispielsweise an einer Stelle Unterschiede auf, ob es „Jesus“, „Christus“ oder „Gott“ heißen soll, oder sie stimmen in der Zeitform eines Verbs nicht miteinander überein. Mitunter gleicht ein Schreiber zwei ähnliche Passagen einander an, indem er der einen Passage Informationen hinzufügt, die ursprünglich nicht dort standen, die er aber einer Parallelstelle entnommen hat. So wird zwar der Sinn der einen Schrift etwas abgeändert, aber insgesamt gesehen wurde nichts entstellt.

Ein Beispiel, wo ein solcher Angleichungsprozeß vermutlich zugrunde liegt, finden wir in Matthäus 1, Vers 25. Die Gelehrten sind sich im allgemeinen darin einig, daß der Wortlaut „... bis sie einen Sohn gebar“ dem Original des Autors entspricht. Nun lauten aber manche Manuskripte an dieser Stelle „... bis sie ihren erstgeborenen Sohn gebar“. Dieselbe Wendung kommt in Lukas 2, Vers 7 vor, wo sie als ursprünglich gilt. So steht denn die Tatsache, daß Jesus Marias erstgeborener Sohn war, gar nicht zur Debatte. Worum es lediglich geht, ist die Frage, ob die Lesart in Matthäus ursprünglich so oder anders lautete. Anhand gewisser Indizien ist die Textkritik zu dem Schluß gelangt, daß irgendwann einmal ein Abschreiber bewußt oder unbewußt Matthäus 1, Vers 25 durch eine Information aus Lukas 2, Vers 7 ergänzt hat. Diese Ergänzung aber entspricht nicht der Form des Originals.

Wenn man sich näher mit den abweichenden Lesarten, wie sie eben am Beispiel dargestellt wurden, befaßt, wird einem zunehmend klar, wie wenig bedeutsam die allermeisten von ihnen sind. Bei fast keiner läßt sich eine willkürliche Abänderung aufgrund religiöser Voreingenommenheit nachweisen.

Die vielleicht einzige Stelle, die klar auf einen ideologisch begründeten Eingriff hindeutet, ist der Einschub über die Dreieinigkeit, der sich in manchen Übersetzungen von 1. Johannes 5, Verse 7-8 findet. Es handelt sich hierbei um eine sehr späte Lesart, die mit nur zwei griechischen Manuskripten belegt ist.

Nach weitgehender Übereinstimmung der Gelehrten muß die Stelle richtig lauten: „Denn drei sind, die da Zeugnis geben: der Geist und das Wasser und das Blut [Vers 7]; und die drei stimmen überein [Vers 8].“ Nur wenige andere Stellen, wenn überhaupt, wurden mutwillig aus theologischen Gründen geändert.

Der Text des Alten Testamentes

Was den Urtext des Alten Testaments betrifft, so können wir dieses Thema in diesem Beitrag nur kurz streifen.

Die Verfasser des Neuen Testaments kannten und erkannten die Verantwortung der Juden als religiöser Gemeinschaft an, die Bücher des Alten Testaments gewissenhaft zu überliefern. Paulus schrieb: „... ihnen ist anvertraut, was Gott geredet hat [ta logia]“ (Römer 3,2). Jesus selbst stellte fest, die Schriftgelehrten, d. h. diejenigen, die im Gesetz und seiner mechanischen Überlieferung erzogen waren, und die Pharisäer säßen „auf Moses Stuhl“, hätten Moses Autorität in religiösen Fragen inne.

Die jüdische Gemeinde war dafür verantwortlich, daß das hebräische Alte Testament getreu erhalten blieb. Auf sie geht auch die bedeutende Übersetzung des Alten Testaments ins Griechische, die Septuaginta (LXX), die im 3. Jahrhundert v. Chr. angefertigt wurde, im wesentlichen zurück. Als die Septuaginta bei den Juden in Ungnade fiel, weil sie auch von der christlichen Kirche benutzt wurde, entstanden weitere griechische Übersetzungen, darunter die von Aquila, Theodot und Symmachus.

Obwohl ein letzter Beweis nicht geliefert werden kann, sieht es doch so aus, als sei die Grundfrage, welche Bücher zum Kanon gehörten und welche nicht, schon vor der Zeit Jesu geklärt und abgeschlossen gewesen. Zwar kannte man auch andere Schriften, die damals in Umlauf waren, doch genossen diese für die Mehrheit der frommen Juden nicht denselben Status wie die Bücher, die ins Alte Testament aufgenommen wurden. Manche dieser apokryphen und pseudoepigraphen Werke waren auch einigen Verfassern des Neuen Testaments vertraut. Zumindest an einer Stelle im Neuen Testament (Judas 14-15) scheint ein solches Werk zitiert zu werden. Das heißt aber nicht, daß es deshalb als kanonisch galt, d. h. zur offiziellen Bibel gehörte – genauso wenig wie die griechischen Dichter, die Paulus zitiert (Apostelgeschichte 17,28; Titus 1,12).

Die katholische Kirche hat sieben apokryphe Bücher in ihr Altes Testament aufgenommen; das geschah aber erst offiziell, als sie sich im Zuge der Reformation dazu gezwungen fühlte. Die Protestanten lehnten diese Bücher im allgemeinen ab, weil sie nicht in den Schriften der Juden zu finden waren. Und damit waren sie nicht die ersten: Schon im 4. Jahrhundert hatte der große katholische Gelehrte Hieronymus die Apokryphen in ähnlicher Weise als unkanonisch verworfen.

Neuere Forschungen an den Schriftrollen vom Toten Meer und anderen Texten haben ergeben, daß das Alte Testament hauptsächlich in drei Fassungen überliefert wurde. Eine davon liegt unserem heute gebräuchlichen hebräischen Text zugrunde, nämlich der masoretische Text. Eine andere Version ist in der Septuaginta verkörpert. Die dritte Fassung schließlich ist der Pentateuch (die fünf Bücher Mose), wie er in unserer Zeit von den Samaritanern in Israel benutzt wird.

Doch ebenso wie beim Neuen Testament sind auch die Unterschiede zwischen diesen Fassungen mehr scheinbar als wirklich vorhanden. Es handelt sich um Abweichungen, die für den Textgelehrten, den Sprachspezialisten, bedeutsam sein mögen, nicht aber für den durchschnittlichen Christen, der die Bibel hauptsächlich zur Erbauung liest; für ihn spielt es keine Rolle, welche Version er vor sich hat. Etwaige Diskrepanzen lösen sich ohne Schwierigkeiten, je mehr er die Bibel als Ganzes verstehen lernt und über ihren tieferen Sinn nachdenkt, nicht über die vordergründige Form vereinzelter Verse. Und natürlich wird ein Christ, bei allem Respekt, den er dem Alten Testament schuldet, dieses stets im Licht des Neuen Testaments studieren.

Die Schriftrollen vom Toten Meer

Eine der spektakulärsten Entdekkungen der Archäologie im Nahen Osten in den letzten 100 Jahren war wahrscheinlich die der berühmten Schriftrollen vom Toten Meer. Diese zerfledderten Manuskripte wurden zuerst von einem Beduinenknaben, einem Schafhirten, im Jahre 1947 in Höhlen der judäischen Wüste in der Nähe des Toten Meeres entdeckt. Danach wurden noch weitere Schriftrollen an verschiedenen Orten der Region freigelegt.

Der weitaus größte Teil dieser Manuskripte war zwischen 100 v. Chr. und 68 n. Chr. entstanden. Einige von ihnen enthalten die ältesten bekannten Versionen von Stellen aus dem Alten Testament, ja von ganzen Büchern – einschließlich des gesamten Buches Jesaja. Vor der Entdeckung der Schriftrollen vom Toten Meer war der Codex Petropolitanus aus dem Jahre 916 n. Chr. das älteste und vollständigste Manuskript in hebräischer Sprache gewesen.

Man stellte fest, daß die Schriftrollen Teil einer Bibliothek in Qumran gewesen waren, die den Essenern gehört hatte. In dem Manuskript kommen gelegentlich Unechtheiten vor, Einfügungen, Streichungen sowie Fehler, die durch mangelnde Sorgfalt beim Abschreiben entstanden waren. Wie Jesus gesagt hat (Matthäus 23,2), saßen die Schriftgelehrten und Pharisäer, nicht die Qumran-Sekte, auf Moses Stuhl, und nur ihnen allein oblag die Aufsicht über die Erhaltung des ursprünglich offenbarten hebräischen Textes.

Trotz alledem sind die Schriftrollen vom Toten Meer eine Bestätigung für die Genauigkeit der Übermittlung der Texte des Alten Testaments. Die 2000 Jahre alten Dokumente zeigen ganz deutlich, daß das maßgebende masoretische hebräische Alte Testament, so wie es uns noch heute vorliegt, die uralten Texte erstaunlich genau wiedergibt.

Aufmerksamkeit verdienen in diesem Zusammenhang auch die Fragmente von 14 Pergamentrollen – einschließlich Teilen des 1., des 3. und 5. Buches Mose, der Psalmen und des Buches Hesekiel, die in Masada entdeckt wurden, dem Ort des letzten Widerstands der Juden gegen die Römer im Jahre 73 n. Chr. Textlich und orthographisch sind sie identisch mit der traditionellen hebräischen Bibel.

Ein Skeptiker wird gläubig

Der englische Historiker Sir William Ramsay, Autor zahlreicher Veröffentlichungen, wurde durch seine Schulbildung um die Mitte des 19. Jahrhunderts von der antibiblischen Haltung seiner Zeit geprägt. Für ihn war die Apostelgeschichte nicht zur Zeit der Apostel, sondern um die Mitte des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts geschrieben worden. Sofern diese Ansicht richtig war, konnte Lukas, der Begleiter des reisenden Paulus, unmöglich der Verfasser sein.

Lukas behauptete, mit Paulus über die Kopfsteinpflaster der Straßen des Römischen Reiches gezogen zu sein. Bei seiner Schilderung eines von Gott durch Paulus bewirkten Wunders, nämlich der Wiederbelebung eines jungen Gläubigen, der bei einem Fenstersturz gestorbenen war, schrieb Lukas wie ein Augenzeuge (Apostelgeschichte 20,8-12). Ramsay zweifelte an der Echtheit des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte und versuchte seine Sicht zu untermauern.

Nach jahrelangem, intensivem Studium der archäologischen Entdeckungen gelangte Ramsay zu einem für ihn unwillkommenen Schluß: Sämtliche geschichtlichen und archäologischen Beweise sprachen dafür, daß Lukas die Apostelgeschichte doch zur Zeit der Apostel im 1. Jahrhundert geschrieben hatte. Für Ramsay war Lukas nun kein Betrüger mehr und er kam zu dem Ergebnis, „den Verfasser der Apostelgeschichte unter die allergrößten Historiker einzuordnen“ (Sir William Ramsay, St. Paul the Traveller and the Roman Citizen, Hodder & Stoughton, London, 1925, Seite 4).

Die Praxis des Verfassers Lukas, seine Beschreibung des Wirkens der frühen Kirche mit Angaben über weltliche Ereignisse und Personen zu verbinden, überzeugte Ramsay letztlich von dessen Zuverlässigkeit. So treten uns im Lukasevangelium politische Akteure wie Pontius Pilatus, Herodes der Große und der römische Kaiser Augustus entgegen. In der Apostelgeschichte kommen weitere geschichtliche Persönlichkeiten zum Vorschein: Sergius Paulus, Gallio, Felix, Festus, Herodes Agrippa I. und Herodes Agrippa II., um nur einige zu nennen.

Berichte des Lukas über diese Menschen enthalten häufig konkrete Angaben zu scheinbar unbedeutenden Einzelheiten. Dazu der britische Historiker F. F. Bruce: „Eines der bemerkenswertesten Merkmale der Zuverlässigkeit des Lukas ist seine souveräne Vertrautheit mit dem richtigen Titel jeder wichtigen Person, die er erwähnt ... Zypern war bis 22 v. Chr. kaiserliche Provinz, wurde aber dann in einen senatorischen Bezirk umgewandelt. Es stand danach nicht mehr unter einem kaiserlichen Legaten, sondern unter einem Prokonsul. Als Paulus und Barnabas um das Jahr 47 n. Chr. in Zypern ankamen, war es der Prokonsul Sergius Paulus, dem sie begegneten ...“ (F. F. Bruce, The New Testament Documents: Are They Reliable?, InterVarsity Press, Downers Grove, Illinois, 1973, Seite 82).

Lukas erwähnt auch andere Einzelheiten über Ämter und Titel im Römischen Reich. Wie archäologische Funde einer viel späteren Zeit bestätigen, liegt er in jedem Einzelfall ganz richtig. Eine solche Genauigkeit setzt voraus, daß der Verfasser mit den Details der damaligen Politik engstens vertraut war. Heute hätte so mancher seine Schwierigkeiten, die genauen Titel nationaler und internationaler Persönlichkeiten unserer Zeit zu nennen.

Ausführliche Angaben zum geschichtlichen Rahmen dienen nicht nur als Würze einer biblischen Erzählung, sondern machen einen Autor wie Lukas und mit ihm die Bibel anfällig für Angriffe. Sollte er sich in Kleinigkeiten irren, verliert er insgesamt an Glaubwürdigkeit. Wie steht Lukas unter diesem Gesichtspunkt da?

Professor F. F. Bruce äußert sich wie folgt zu Lukas: „Ein Verfasser, der seine Erzählung in den Rahmen der Weltgeschichte einbettet, muß äußerst genau vorgehen, denn er bietet den Kritikern unter seinen Lesern viele Möglichkeiten, seine Zuverlässigkeit zu prüfen. Lukas besteht die Prüfung glänzend“ (ebenda).

Manche Wissenschaftler haben behauptet, Lukas irre sich mit seiner Aussage, es sei um die Zeit, als Jesus Christus geboren wurde, eine Volkszählung von den Römern durchgeführt worden (Lukas 2,1-3). Sie meinten, Quirinius könnte damals nicht Statthalter gewesen sein, da ihm dieses Amt erst einige Jahre später übertragen worden sei. Die Kritiker behaupteten ferner, es habe keine Volkszählung stattgefunden und somit keine Notwendigkeit für Josef und Maria bestanden, zu ihrer Geburtsstadt Bethlehem zu reisen. Später wies die Archäologie nach, daß sich doch alles zugetragen haben könnte, wie Lukas es beschreibt (Bruce, Seite 86). Es stellte sich somit heraus, daß die Bibelkritiker in Unkenntnis der Tatsachen geurteilt hatten.

Buchstäblich Dutzende zusätzlicher Entdeckungen der Archäologie könnten noch zur Bestätigung der biblischen Geschichte angeführt werden. Jede neue Entdeckung bringt weitere Beispiele dafür, wie die Bibel durch archäologische Funde illustriert werden kann.

Die Behauptungen ungläubiger Kritiker sind völlig zunichte gemacht worden. Die Archäologie hat in reichem Maße die biblische Geschichte wieder und wieder bestätigt. Die eindeutige Botschaft dieser Funde ist: Wir können uns auf die biblischen Aufzeichnungen verlassen. Sie sind bis ins Detail historisch genau.

Die Bibel fordert ungläubige Kritiker dazu heraus zu beweisen, sie sei falsch. Viele von ihnen haben dies verzweifelt versucht – und sind gescheitert. „Und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden“ (Johannes 10,35).

Die Bibel ist nicht das Werk fehlbarer Menschen. Sie ist nicht ein altes Sagenbuch. Die Archäologie hat ihre Stimme zur Unterstützung dieser Feststellung erhoben.

Kann sich ein Christ auf die Bibel verlassen?

Der Wissenschaft ist es gelungen, den Weg aufzuhellen, auf dem die Bibel durch die Jahrhunderte hindurch bis auf unsere Zeit überliefert wurde. Weite Strecken des Weges freilich liegen noch ganz im Dunkeln; andere Stellen sind recht hell erleuchtet. Und wenn wir auch auf immer neue erhellende Erkenntnis hoffen, so können wir doch schon jetzt dankbar sein für das, was der rastlose Eifer der Gelehrten bereits geleistet hat.

Dennoch gemahnt uns der derzeitige Stand der Dinge daran, daß niemand die Richtigkeit des Textes und des Kanons „beweisen“ kann. Dafür wissen wir trotz allem noch zu wenig. So bleibt denn immer noch ein Element des Glaubens für denjenigen, der die Zuverlässigkeit der Bibel akzeptiert. Man muß im Glauben annehmen, daß Gott der Menschheit sein geschriebenes Wort erhalten hat – daß er uns darin den Weg zum Heil klar verdeutlicht.

Ungeachtet einiger Varianten und offener Fragen stellen der Text und der Kanon, die über die Gemeinden der Juden und der Christen auf uns gekommen sind, den notwendigen Leitfaden dar, den der Mensch nicht auf eigene Faust hätte entdecken können. Das ganze ist also nicht etwa eine Sache „blinden“ Glaubens, denn schließlich spricht ja eine Menge von Anhaltspunkten dafür, daß er auf Wahrheit beruht.

Doch der eigentliche Beweis liegt mehr in der Anwendung des überlieferten Wortes. Die Bibel selbst spricht manchmal vom „Versuchen“ oder „Prüfen“ einer Sache, wenn es darum geht, etwas in der Praxis auf die Probe zu stellen (Maleachi 3,10).

Gott zwingt uns nicht, nach seinem Willen zu leben. Die einen üben ihre Entscheidungsfreiheit dadurch aus, daß sie Gottes Wort folgen, die anderen, indem sie es von sich weisen. Die Entscheidung liegt aber immer bei uns.

Die Bibel ist vorhanden und fast für jeden zugänglich. Die Verantwortung dafür, daß diese Quelle genutzt wird, liegt bei uns, denn trotz der Vielzahl an Beweisen für die Wahrhaftigkeit der Bibel kommt wirklicher Glaube durch die Entwicklung einer persönlichen Beziehung zu Gott. Zweifel und Unglaube müssen kein unüberwindbares Hindernis sein.

Selbst Menschen, die unserem Herrn Jesus Christus persönlich begegneten, sind gelegentlich gestrauchelt. „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ beschwor ein Mann, der im Glauben schwach war, Christus (Markus 9,24). Jesus hatte Verständnis, half dem Mann und heilte seinen Sohn: „... Und der Knabe lag da wie tot, so daß die Menge sagte: Er ist tot. Jesus aber ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf, und er stand auf“ (Verse 26-27).

Gott hat eben Verständnis für glaubensschwache Menschen: „Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, daß wir Staub sind“ (Psalm 103,14). Er hilft dem Menschen, der ihn eifrig sucht und Ehrfurcht vor seinem Wort hat: „Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber auf den Elenden und auf den, der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert vor meinem Wort“ (Jesaja 66,2).



Last edited by ElShaddai888 on Thu Oct 01, 2009 5:38 pm; edited 1 time in total

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2 Re: Ist die Bibel glaubwuerdig ? on Wed Sep 30, 2009 8:13 am

Ist die Bibel glaubwürdig?

http://www.nikodemus.net/1068

"Oft werde ich mit der Frage konfrontiert: "Aber woher soll ich denn wissen, dass das stimmt, was in der Bibel steht?". Wenn der Frager sich nicht darauf einlässt, auszuprobieren, ob es stimmt, bin ich ratlos. Ich verweise auf die Zeugen, die im Evangelium aufgezählt sind, auf die Tatsache, dass viele für ihren Glauben gestorben sind, obwohl sie, weil es zeitnah war, hätten wissen müssen, dass es Lügen sind, wenn es denn so gewesen wäre. Meine konkrete Frage: Könnte ich begründen, dass die Bibel glaubwürdig ist?"


Einleitung

Es gibt sehr viele Gründe davon auszugehen, dass die Bibel glaubwürdig ist:

Äußere Gründe

Die Unzerstörbarkeit der Bibel. Mehrfach ausprobiert, aber nie gelungen.


Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen
Matthäus 24,35

Die Einheit der Bibel: über 40 Autoren in einem Zeitraum von ca. 1600 Jahren und dennoch kein echter Widerspruch.

Die erfüllten Prophetien: Mehr als 300 Details zu Jesu Leben sind buchstäblich erfüllt. Dazu viele weitere Aussagen zu zeitgeschichtlichen Ereignissen. Das Buch Daniel ist dazu besonders zu empfehlen. Seine Prophetie reicht bis in die Gegenwart.

Der Vergleich mit den anderen Gottesoffenbarungen, z.B. in der Natur: Ordnung und Genauigkeit im Mikro- und Makroorganismus.

Die Autorität Jesu und der Apostel. Ihre Lehren haben viele Menschenleben positiv verändert. Viele Menschen wurden von allen möglichen Krankheiten geheilt. Zerstörte Leben und Beziehungen wurden wiederhergestellt. Sogar Tote wurden wieder lebendig.

Der Einfluss und die Wirkung der Bibel: Das gilt nicht nur für damals, sondern auch heute noch.

Innere Gründe

Der Anspruch der Bibel, Wort Gottes zu sein:

Alle Schrift ist von Gott eingegeben
2.Timotheus 3,16


Heilige Menschen haben durch den Heiligen Geist getrieben geredet
2.Petrus 1,21


Gott hat zu den Vätern geredet durch die Propheten
Hebräer 1,1


Das Wort göttlicher Predigt ist nicht Menschenwort, sondern wahrhaftig Gottes Wort
1.Thessalonicher 2,13


Das Zeugnis des Alten Testaments: Mehr als 3800 Mal heißt es „Gott sprach“

Das Zeugnis Jesu über das Alte Testament: Er bezeichnet diese Schriften als Gottes Wort. Er anerkennt die historische Berichte und Wunder als wahr (Schöpfung, Sintflut, Jona im Fischbauch usw.). Er sieht sich als die Erfüllung alttestamentlicher Prophetien

Das Zeugnis der Apostel über das Alte Testament deckt sich mit dem Verständnis Jesu



Diese Liste lässt sich beliebig lange fortsetzen. Ganze Bücher wurden darüber geschrieben. Dennoch wird es uns mit all diesen Argumenten nicht gelingen, auch nur einen einzigen Menschen zwingend von der Wahrheit der Bibel zu überzeugen, denn das ist allein die Aufgabe des Heiligen Geistes. Unsere Aufgabe ist es nur, Zeugen zu sein, d. h. unsere Erfahrungen mit Jesus und der Bibel weiterzugeben.

Auch Paulus ging es nicht anders. König Agrippa stellt fest:

Du überredest mich bald, dass ich ein Christ werde!
Apostelgeschichte 26,28


Er wurde es aber nicht, sondern schickte Paulus weg und hat nie wieder mit ihm gesprochen. Darum ist es für uns wichtig, für die Menschen zu beten, dass Gott ihnen Herz und Ohren öffnet und unser Zeugnis auf fruchtbaren Boden fällt.

Eine Abkürzung gibt es nicht.

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3 Re: Ist die Bibel glaubwuerdig ? on Wed Sep 30, 2009 10:18 am

Der Bibel glauben - warum?

http://www.nikodemus.net/1504-Der_Bibel_glauben_warum.htm

Wozu wir die Bibel brauchen? Um von Gottes Handeln zu erfahren. Ja, die Bibel zeigt uns, wie Gott mit den Menschen umgeht. Die Bibel sagt uns, dass die Welt nicht durch irgendeinen Zufall entstanden ist, sondert von Gott liebevoll durchdacht und geschaffen wurde (1.Mose 1-2). Wir erfahren auch, wie Gott den Menschen geplant hat: als sein Ebenbild (1.Mose 1,26), als sein Gegenüber. Ja, er hat den Menschen als sein Gegenüber geschaffen - hier ist die Erklärung, warum Gott die Menschen tagtäglich anspricht. Er hat den Menschen freien Willen gegeben, damit er sich bewusst für oder gegen Gott entscheiden kann, wie wir es auch in unserem Alltag tun. Leider entscheiden sich die Menschen meistens für die Sünde, d.h. Trennung von Gott. Aus der Bibel erfahren wir außerdem, dass Gott uns trotzdem nicht aufgibt: mehrmals im Alten Testament und endgültig im Neuen Testament schließt Gott einen Bund mit den Menschen.

Woher sollen wir genau wissen, was Gott gut oder schlecht findet, was er von uns erwartet? Diese Richtlinien sagt uns die Bibel. Wir erfahren beispielsweise, wie wir beten sollen (Johannes 4,23): Es kommt Gott nicht auf unsere Wortwahl, Gebetszeiten und -orte an, denn er kann in unsere Herzen hineinschauen.

Aus der Bibel erfahren wir auch, wie Gott es sich wünscht, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen: wir sollen allen Menschen mit Liebe begegnen, auch unseren Feinden (Matthäus 5,44), und ihnen die Schuld vergeben (Römer 4,7). Und wie wir mit Gott umgehen sollen: wir sollen ihn lieben mit unserem ganzen Herzen und mit unserer ganzen Seele, mit unserem ganzen Gemüte (Matthäus 22,37). Außerdem wie wir mit uns selber umgehen sollen: denn Gott möchte, dass wir auch uns selber lieben (Matthäus 19,19). Jeder von uns ist für Gott wertvoll, es kommt auf jeden einzelnen an.

Noch ein Grund, die Bibel zu lesen: Um Trost und Hilfe zu bekommen. Aus der Bibel erfahren wir, was Gott uns verspricht: unsere Gebete zu erhören (Jeremia 29,12), uns in unserer Not zu helfen (Markus 1,34), uns vom Bösen zu bewahren (Lukas 4,10). In der Bibel sind Situationen geschildert, die auch unseren Erfahrungen ähneln. Wie geht der Mensch mit dem Leid um? Das lässt sich im Buch Hiob nachlesen. Er hadert mit Gott, wie auch wir manchmal mit Gott hadern. Er hat zu Gott geschrieen, Gott beschuldigt, empörte sich, warum Gott soviel Leid zulässt. Geht es uns manchmal nicht genauso? Für mich persönlich ist es eine große Hilfe zu wissen, dass es auch anderen Menschen genauso geht und wie sie diese Situation mit Gott bewältigen.

Und was ist mit den eigenen Erfahrungen?

Ein Christ darf persönliche Erfahrungen mit Gott niemals abwerten. Wenn die Bibel das große Wort Gottes für alle Menschen ist, so sind unsere persönlichen Erfahrungen eben das kleine Wort Gottes, aber dafür direkt an uns. Nichts prägt sich so ein wie eigene Erfahrungen! Und wenn Gott zu einem spricht und uns das eine oder das andere Thema wichtig macht, sind das die eindruckvollsten Momente des Lebens.

Mehr noch, die Bibel würde uns nichts nützen, wenn sie Sachen versprechen würde, die sich unserer Erfahrung entziehen. Was würde uns z.B. das Versprechen der Gebetserhörungen nutzen, wenn wir merken würden, dass wir mit unseren Gebeten zu Gott nie durchkommen?

Aber Vorsicht: Durch unsere Erfahrungen kann uns nicht nur Gott, sondern leider auch der Teufel ansprechen! Wenn einem Menschen seine Gefühle und Gedanken zusprechen, er sollte einen anderen Menschen betrügen, bestehlen oder sogar töten, soll er wirklich annehmen, dass Gott es von ihm erwartet? In der Bibel sagt uns Gott, dass wir unsere Gefühle und Gedanken immer prüfen sollten. Und eine Aussage einer Person kann man nur prüfen (Römer 12,2), indem man diese Aussage mit den anderen Aussagen derselben Person vergleicht. Um zu prüfen, ob unsere Gedanken oder Gefühle wirklich von Gott kommen, sollen wir sie also mit Gottes Wort der Bibel vergleichen, denn Gott widerspricht sich nie. In der Bibel sagt Gott z.B. dass er von uns Ehrlichkeit erwartet, das bedeutet, dass er uns nie veranlassen würde zu betrügen.

Warum nicht eine andere Religion?

Was die anderen Religionen anbetrifft, so ist es nicht die Frage des jeweiligen Entwicklungsstandes des Menschen, sondern allein die Frage seines persönlichen Glaubens. Vertreter verschiedener Religionen und Glaubensrichtungen werden jeweils Argumente für die eigene Religion vorbringen. Doch jeder hat seine Entscheidung selbst zu treffen. Das wichtigste Kriterium dieser Religionswahl ist die persönliche Beziehung zu Gott. In keiner anderen Religion hat Gott den Menschen "so geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab"(Johannes 3,16). In keiner anderen Religion hat Gott sich in eine menschliche Gestalt hinabbegeben um stellvertretend für die Sünden der Menschen in den Tod zu gehen. Ich selber kann zu so einem Gott viel besser einen Zugang finden, als zu einem unpersönlichen Gott. Jesus Christus ist für mich der persönliche Heiland, von welchem ich so angenommen werde wie ich bin und der bereit ist sich mit meinen Problemen und Sorgen zu beschäftigen.

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