Evidenzen fuer den Gott der Bibel

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Was ist Leben ?

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1 Was ist Leben ? on Mon Sep 28, 2009 4:49 pm

Was ist Leben ?

http://elshaddai.thinksubject.com/t61-was-ist-leben

Paul Davies, das fuenfte Wunder, Seite 33

Die Eigenschaft der Autonomie oder Selbstbestimmung scheint dem Kern des großen Rätsels nahe zu kommen, was lebende von leblosen Dingen unterscheidet. Was sind die physikalischen Eigenschaften lebender Organismen, die ihnen Autonomie verleihen? Auf diese Frage weiß noch niemand eine Antwort. Autonomie ist ein wichtiges Merkmal des Lebens, doch es gibt noch viele andere, darunter die folgenden:

Reproduktion – Ein lebender Organismus sollte in der Lage sein, sich fortzupflanzen. Doch auch manche nicht lebende Dinge haben diese Fähigkeit, zum Beispiel Kristalle und Buschfeuer, während Viren, die von vielen als lebend angesehen werden, sich allein nicht vermehren können. Maultiere gehören zweifellos zu den Lebewesen, doch auch sie sind steril. Erfolgreiche Fortpflanzung produziert mehr als eine bloße Kopie des Originals. Der Nachkomme muss stets auch eine Kopie des Fortpflanzungsapparats in sich tragen. Um ihre Gene bis jenseits der nächsten Generation fortzupflanzen, müssen Organismen nicht nur die Gene selbst kopieren, sondern auch den Kopiermechanismus, mit dem sie das Replikat angefertigt haben.

Stoffwechsel – Um als tatsächlich lebend anerkannt zu werden, muss ein Organismus auch irgendetwas tun. Jeder Organismus verarbeitet Chemikalien in komplizierten Reaktionsketten und gewinnt dabei Energie, die ihn befähigt, Aufgaben auszuführen, zum Beispiel Bewegung und Fortpflanzung. Diese chemische Verarbeitung und Energiefreisetzung bezeichnet man als Stoffwechsel, der jedoch an sich wiederum nicht mit Leben gleichgesetzt werden kann. Manche Mikroorganismen können über lange Zeit vollkommen ruhen, wobei sie alle ihre Lebensfunktionen abschalten, doch irgendwann wachen sie wieder auf, weshalb wir sie nicht als tot bezeichnen würden. Ernährung – Diese hängt eng mit dem Stoffwechsel zusammen. Schließt man einen Organismus lange genug in einem Kasten ein, dann wird er bald aufhören zu funktionieren und schließlich sterben. Ununterbrochener Materie- und Energiefluss ist lebenswichtig. Deshalb fressen Tiere andere Tiere oder Pflanzen; deshalb vollziehen Pflanzen Photosynthese. Doch auch Energie- und Materieumsatz stellen allein kein Leben dar. Jupiters großer roter Fleck ist ein Strudel, der von Materie- und Energieflüssen aufrechterhalten wird, doch niemand würde ihn als lebendig bezeichnen. Außerdem ist es nicht irgendwelche Energie, die zum Leben gebraucht wird, sondern nutzbare oder freie Energie. Darauf werde ich später noch zurückkommen.

Komplexität – Alle bekannten Lebensformen sind erstaunlich komplex. Sogar einzellige Organismen wie Bakterien wimmeln von Aktivität, an der Millionen von Zellkomponenten beteiligt sind. Zu einem gewissen Grad ist es diese Komplexität, die die Unberechenbarkeit von Organismen garantiert. Andererseits sind auch ein Wirbelsturm oder eine Galaxie sehr komplex, und Wirbelstürme sind für ihre Unberechenbarkeit berüchtigt. Viele leblose physikalische Systeme sind in der Sprache der Wissenschaftler «chaotisch»: Ihr Verhalten ist zu kompliziert, als dass man es vorhersagen könnte, und manche Systeme sind vollkommen zufallsbedingt und unberechenbar. Organisation – Möglicherweise ist nicht Komplexität an sich das Entscheidende, sondern organisierte Komplexität. Die Komponenten eines Organismus müssen zusammenwirken, sonst kann der Organismus nicht als zusammenhängende Einheit funktionieren. So sind Arterien und Venen vollkommen nutzlos, wenn es kein Herz gibt, das Blut durch sie pumpt. Unsere zwei Beine würden uns kaum weiterhelfen, wenn ihre Bewegungen nicht koordiniert wären. Selbst innerhalb einzelner Zellen ist die Zusammenarbeit verblüffend. Die Moleküle trudeln nicht einfach sinnlos umher, sondern verhalten sich wie Arbeiter in einer Montagehalle, mit einem hohen Grad an Spezialisierung, mit Arbeitsteilung und einer Befehls- und Kontrollstruktur. Wachstum und Entwicklung – Einzelne Organismen wachsen, und Ökosysteme tendieren dazu, sich auszubreiten (falls die Umstände günstig sind). Doch viele nicht lebende Dinge wachsen ebenfalls (Kristalle, Rost, Wolken). Eine subtilere, aber weitaus bedeutendere Eigenschaft lebender Dinge ist ihre Entwicklung. Die bemerkenswerte Geschichte des Lebens auf der Erde zeigt eine allmähliche evolutionäre Anpassung. Der Schlüssel liegt in der Variation; Replikation in Verbindung mit Variation führt zu darwinischer Evolution. Wir könnten das Problem auch umdrehen und sagen: Wenn es sich so entwickelt, wie Darwin darlegt, lebt es.

Informationsgehalt – In den letzten Jahren haben Wissenschaftler die Ähnlichkeiten zwischen lebenden Organismen und Computern betont. Entscheidend ist, dass die Information, die zur Fortpflanzung eines Organismus nötig ist, in Form von Genen an den Nachwuchs vererbt wird. Leben ist also eine Art Informationstechnologie, doch auch dies reicht nicht als Definition. Das Muster von Blättern auf einem Waldboden enthält reichlich Information, die jedoch nichts bedeutet. Information als Kriterium von Leben muss eine Bedeutung haben für das System, das sie empfängt. Es muss einen «Kontext» geben. In anderen Worten, die Information muss spezifiziert sein. Doch wo kommt dieser Kontext her? Wie kommt es in der Natur spontan zu einer bedeutungsvollen Spezifikation?

Hardware-Software-Verknüpfung – Wie wir noch sehen werden, geht alles Leben, wie man es auf der Erde findet, auf eine Übereinkunft zwischen zwei sehr verschiedenen Klassen von Molekülen zurück: Nukleinsäuren und Proteine. Die beiden Gruppen ergänzen einander in ihren chemischen Eigenschaften, doch die Übereinkunft geht viel tiefer, bis in den Kern dessen, was Leben heißt: Nukleinsäuren speichern die Software des Lebens, während die Proteine die Arbeit verrichten und die Hardware stellen. Die beiden chemischen Domänen können nur deshalb zusammenarbeiten, weil es einen hochspezifischen und
ausgeklügelten Kommunikationskanal zwischen ihnen gibt, der über einen Code operiert, den genetischen Code. Dieser Kommunikationskanal und der zugehörige Verständigungsschlüssel – beides Produkte der Evolution – verzahnen die Hardware- und Softwareaspekte des Lebens auf verblüffende und fast paradoxe Weise.

Stetigkeit und Wandel – Ein anderes, uraltes Rätsel ist die eigenartige Verbindung von Stetigkeit und Wandel, in der Sprache der Philosophen der Konflikt zwischen Sein und Werden. Die Aufgabe der Gene ist es, Replikate oder Kopien herzustellen und die genetische Botschaft zu bewahren. Doch ohne Veränderung kann es keine Anpassung geben, und die Gene würden untergehen: Anpassung oder Tod lautet der darwinsche Imperativ. Doch wie können Stetigkeit und Wandel in einem System zusammen existieren? Dies ist der zentrale Widerspruch der Biologie. Leben auf der Erde beruht auf der schöpferischen Spannung zwischen zwei widersprüchlichen Anforderungen. Die Spielregeln, nach denen dieser Konflikt ausgetragen wird, sind uns zum Teil noch schleierhaft

Die Liste von Merkmalen und Faktoren des Lebens kann man grob unter zwei Begriffen zusammenfassen: Stoffwechsel und Reproduktion. Das sehen wir in unserem eigenen Leben. Die Hauptaktivitäten des Menschen sind im Grunde Atmen, Essen, Trinken, Ausscheiden und Geschlechtsverkehr. Die ersten vier dieser Tätigkeiten sind für den Stoffwechsel nötig, während die letzte der Reproduktion dient. Wesen, die über Stoffwechsel verfügen, sich aber nicht vermehren, und solche, die sich vermehren und keinen Stoffwechsel besitzen, würde man kaum als lebendig bezeichnen.

Was ist Leben ?

http://www.aus-biblischer-sicht.de/anfang/leben.html

Der französische Chemiker und Mikrobiologe Louis Pasteur (1822-1895) erkannte ein weiteres Naturgesetz:

Leben kann nur aus Leben kommen.

Dieser Satz hat sich an allen Beispielen bewährt, es gibt keine Ausnahme davon. Nie wurde dieser Satz widerlegt - somit liegt hier ein bedeutendes Naturgesetz vor. In Umgehung dieses Naturgesetzes wird in der Evolutionslehre dennoch ein Weg gesucht, das Leben ohne Gott, ohne Schöpfer, ohne Urheber zu erklären.

Kein Wissenschaftler auf der Welt kann die grundlegende Frage beantworten, was denn Leben eigentlich ist. Aber viel maßen sich an, mit einer Zufallstheorie, zu behaupten wie das Leben entstanden ist. Naturwissenschaftlich ist die Evolutionstheorie, wie schon beschrieben, nicht haltbar. Diese dennoch stur evolutionistische Betrachtungsweise der Welt, wie durch Scheuklappen hindurch, lässt sich einzig auf  den Drang zurückführen, die Welt ohne Gott erklären zu müssen - denn das Anerkennen eines Gottes würde bedeuten, dass man sein Leben nicht mehr so leben kann wie bisher, daher ist die Evolution eine willkommenen Lehre. Wer aber bereit ist mitzudenken, wird es nicht lange durchhalten dem Gedankensystem Evolution weiter zuzustimmen.

Materie und Energie sind notwendige Grundgrößen des Lebens, aber sie heben lebende und unbelebte Systeme noch nicht grundsätzlich voneinander ab. Zum zentralen Kennzeichen aller Lebewesen gehört eine wichtige Zutat - Information. Jene geistige Größe also, die Materie nicht von selbst erzeugen kann. Sie ist dafür verantwortlich, dass jedes Lebewesen auf eine bestimmte Gestalt hinstrebt und in der Lage ist, sich zu vermehren. In der unbelebten Natur, gibt es das Prinzip Vermehrung nicht.

Damit ist das Wesen des Lebens jedoch noch nicht voll erfasst, Leben ist nochmals von anderer Qualität, von einem anderen Wesen als Information. Materie plus Information ist noch lange nicht Leben. Stellen wir uns einen Roboter vor, der irgendeine Arbeit ausführt in einem Industriebetrieb, es gibt auch einen Roboter, der Orgel spielen kann, alles Mögliche macht man heute mit Robotern. Und die Roboter enthalten Materie plus Information, aber kein Roboter repräsentiert Leben.
Leben ist also nochmals etwas völlig anderes, wie auch sofort einzusehen ist: Im Augenblick des Todes ist noch sämtliche DNA-Information in den Zellen vorhanden. Der Leichnam wiegt unmittelbar nach dem Tod nicht ein Milligramm weniger als zuvor. Zwischen lebenden und toten Organismen muss also noch ein anderer gravierender Unterschied bestehen, der nicht im Bereich des materiellen zu suchen ist. Damit ist die Seele des Menschen angesprochen, die zu seinem nichtmateriellen Anteil gehört. Sie ist weder physikalisch noch chemisch nachweisbar, sie offenbart sich aber im Wesen des Menschen, insbesondere in seinem freien Willen. So können wir folgende Formel ableiten:

Leben  =    materieller Anteil (strukturelle Erscheinung)
             + immaterieller Anteil 1 (codierte Informationen in der DNA)
             + immaterieller Anteil 2 (Seele, Geist)

Diese Formel weist über die naturwissenschaftlich erforschbaren Möglichkeiten hinaus. Findet sich aber schon in der Bibel wieder, aufgeschrieben vor über 3500 Jahren, als noch niemand etwas von Informatik und Naturgesetzen verstand. Für Menschen aller Jahrtausende einfach zu verstehen und dennoch präzise beschrieben, stehen die hergeleiteten Fakten im Schöpfungsbericht:

Der Sender der Information wird genannt:
Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.

Der Wille wird ausgedrückt:
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen.

Der materielle Anteil, der den Code trägt, wird definiert:
Da bildete Gott, der Herr, den Menschen aus Staub vom Erdboden ...
Es war eine wissenschaftliche Sensation, als sich am Anfang des vergangenen Jahrhunderts herausstellte, dass die chemischen Grundbausteine aller Lebewesen im Erdboden vorkommen.

Der nichtmaterielle Anteil wird genannt:

... und hauchte in seine Nase Atem des Lebens ...

Das Ergebnis wird benannt:
... so wurde der Mensch eine lebende Seele.

Und die Ursache des Lebens wird genannt:
Jesus spricht:  Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Jesus Christus ist das Leben, er ist Gott und das Leben war schon immer bei ihm.

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