Evidenzen fuer den Gott der Bibel

dieses Forum hat das Ziel, biblische, wissenschaftliche, und philosofische Argumente zu sammeln, die auf die glaubwuerdigkeit des Gottes der Bibel hinweisen


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Woher kommt Gott ?

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1 Woher kommt Gott ? on Tue Aug 11, 2009 8:46 am

http://www.google.de/search?hl=de&q=woher+kommt+gott+%3F&btnG=Google-Suche&meta=lr%3Dlang_de&aq=f&oq=

http://www.bibelkreis.ch/themen/wohgott.htm

http://www.jesus.ch/index.php/D/article/24-Spiritualitaet/40834-Woher_kommt_Gott/

Woher kommt Gott?

Viele haben sich diese Frage schon gestellt – gerade auch Kinder. Eine solche Frage kann jedoch auch Erwachsene schon mal überfordern. Wenn Kinder danach fragen, ist es ehrliche Neugier. Erwachsene haben oft andere Motive.

Spötter antworten: Nicht Gott hat den Menschen erschaffen, sondern der Mensch hat Gott erschaffen – in seiner Einbildung. Nun, so einfach ist es nicht.

Einige weichen der Frage aus, sagen beispielsweise: „Ich hab keine Ahnung, aber auch wenn ich es wüsste würde ich es nicht verstehen. Man kann nur das erklären was man erlebt hat. Du kannst einem Blinden auch nicht die Farbe Rot erklären.“

Endlich
Wer hat also Gott geschaffen? Im Endlichen (alles hat ein Ende und ist zeitlich begrenzt) gilt der Satz: „Was endlich ist, hat auch immer einen Anfang. Und alles, was einen Anfang hat, braucht auch einen Urheber.“ So haben ein Auto, ein Haus oder gar das ganze Universum einen Anfang; und darum brauchen sie auch einen Urheber.

Unendlich
Im Unendlichen aber gilt der obige Satz nicht mehr. Und darum braucht Gott auch konsequenterweise keinen Urheber. Irgendwo muss man eine Grenze ziehen, wenn man nicht eine unendliche Kette von Ursache und Wirkung annehmen will.

Bei Gott gibt es weder einen Anfang, noch ein Ende. Durch Gott ist alles was ist, geschaffen, also auch die Zeit. Er steht über allen Dingen und so auch über der Zeit. Wäre dem nicht so, wer anderes als ein noch höherer Gott, müsste dann Gott geschaffen haben? Und die nächste Frage wäre dann: Wer hat dann diesen höheren Gott geschaffen? Es müsste noch einen höheren Gott geben und und und…

So käme man nie an ein Ende. Der Mensch schliesst von sich auf Gott und meint: Weil nach unserer Erfahrung alles einen Anfang hatte, muss doch auch Gott einen Anfang gehabt haben. Wir können es uns nicht vorstellen, dass es etwas gibt, dass schon immer da gewesen ist. Es ist jedoch unmöglich, einen Ursprung für Gott zu ergründen, denn das würde bedeuten, der Mensch hätte Gott sozusagen "im Griff" (begriffen). Und dann wäre Gott nicht mehr Gott.

Man kann bei allem nach dem "Woher" fragen, irgendwann aber ist man am Ende, wenn es eine erste Ursache (Gott) gibt. Ab einem gewissen Punkt macht diese Frage keinen Sinn mehr.

Die Frage kann anders angegangen werden
Einige stellen sich diese Frage, weil sie Gott irgendwie oder irgendwo einordnen wollen. Vielleicht wollen sie sogar ihre Entscheidung für oder gegen Gott davon abhängig machen. Dieses Bemühen hat dann eigentlich wenig mit Glauben zu tun, sondern ist ein Akt des Denkens. Besser wäre, vertrauen zu können, was die Bibel darüber sagt. Wenn wir uns darauf konzentrieren, wie kann man Gott erkennen, dann können wir das „Woher“ besser einordnen

Es gibt zwei Möglichkeiten
Auch wenn Gott unsichtbar ist, so wird er doch sichtbar durch die Natur: „Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Grösse sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung... …stattdessen kreisten ihre Gedanken um Belangloses, und da sie so unverständig blieben, wurde es schliesslich in ihren Herzen finster. Sie wähnten sich besonders klug und waren jedoch doch die grössten Narren. Statt den ewigen Gott in seiner Herrlichkeit anzubeten, verehrten sie Götzenstatuen von sterblichen Menschen, von Vögeln und von vierfüssigen und kriechenden Tieren. (Die Bibel, Römer, 1 Kapitel, Verse 20 bis 23).

Die andere Möglichkeit: Als der Apostel Paulus in Athen beobachtete, dass sich zwischen den vielen Götteraltären auch einer für "den unbekannten Gott" befand, beschrieb er den Griechen Gott sinngemäss: Gott will sich jedem Menschen zu erkennen geben. Sein Sohn, Jesus Christus, ist Mensch geworden, um die unendliche Kluft zwischen dem ewigen Gott und uns Sterblichen ein für alle Mal zu überbrücken.

Wir können Gott also nicht direkt erkennen. Entweder schauen wir uns die Schöpfung genau an und machen uns Gedanken darüber, oder wir erkennen die Bedeutung von Jesus im vollen Umfang.

Das Alte Testament schildert uns, wie Mose, der erste Führer der Israeliten, die "Herrlichkeit Gottes" sehen wollte. Doch er durfte lediglich aus der Verborgenheit in einer Felsspalte "hinter ihm her sehen", nachdem die Herrlichkeit "vorübergezogen" war. Er wäre draufgegangen, wenn er Gott direkt angeschaut hätte.

Inzwischen haben wir jedoch eine Möglichkeit Gott zu erkennen, die jeder ausprobieren kann: „Wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat“, sagt Jesus (Die Bibel, Johannes, Kapitel 12, Vers 45). Wer sich auf Jesus einlässt, wird Gott kennenlernen – und erleben. Damit verliert die Frage: „Woher kommt Gott?“, einiges an Bedeutung.



Last edited by ElShaddai888 on Mon Sep 07, 2009 4:43 am; edited 1 time in total

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2 Re: Woher kommt Gott ? on Tue Aug 11, 2009 9:08 am

Woher kommt Gott?

http://nikodemus.net/718-Woher_kommt_Gott.htm

Antwort

Wer diese Frage stellt, will Gott irgendwie oder irgendwo einordnen können. Es wäre denkbar, daß Du Deine Entscheidung für oder gegen Gott von dessen Identität abhängig machen willst. Dieses Bemühen hat dann eigentlich wenig mit Glauben (Vertrauen) zu tun, sondern ist ein intellektueller, denkerischer Akt.

Christen hingegen bekennen, daß Gott sich in Jesus Christus so vollkommen offenbart hat, wie der auferstandene Christus sich im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, zu erkennen gibt:

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes.
Offenbarung 1,8


Schon zu seinen Lebzeiten konfrontiert Jesus seine Mitmenschen mit der Aussage:

Ich und der Vater sind eins.
Johannes 10,30


und an anderer Stelle stellt er fest:

Wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.
Johannes 12,45


Die Pharisäer, kritische Theologen zu Lebzeiten Jesu, lehnten diese Identifikation Jesu mit dem Gott der Bibel entschieden ab, ja sie forderten schließlich die Todesstrafe für Jesus, der in ihren Augen ein Gotteslästerer war. Immer wieder wurde Jesus die Frage gestellt: "Woher
kommst du?", d.h. woher hast du die Macht, Menschen neues Leben zu schenken (Totenauferweckung, Heilung und Sündenvergebung)?

Jesus hat nie einen Hehl daraus gemacht, daß diese Macht von Gott kommt, den er seinen Vater nennt. Der biblische Gott ist die Kraft, die das Universum wie auch die Fliege an der Wand in Bewegung hält, die allein den Menschen so geschaffen hat, daß er entscheidungs- und verantwortungsfähig ist.

Es ist unmöglich, einen Ursprung für Gott zu ergründen, denn das würde bedeuten, der Mensch hätte Gott sozusagen "im Griff" (begriffen). Im Judentum ist die Ehrfurcht vor der Schöpfermacht so groß, daß man Gott nicht mit einem Namen nennen will. Das Alte Testament schildert uns, wie Mose, der erste Führer der Israeliten, die "Herrlichkeit Gottes" sehen wollte. Doch er durfte lediglich aus der Verborgenheit in einer Felsspalte "hinter ihm her sehen", nachdem die Herrlichkeit "vorübergezogen" war. (2.Mose 33,18). Die Auswirkungen der Gegenwart Gottes sollen dem Menschen Klarheit schenken und darum offenbart Gott seinen Namen dem Mose bei anderer Gelegenheit so:

Ich bin der ich bin, und werde sein, der ich sein werde [hebräisch "Jahwe"].
2.Mose 3,14


Mit diesem Gottesverständnis unterscheiden sich die Juden von der antiken Vorstellung in ihrer Umwelt, die mehrere Götter mit klar abgegrenzten Zuständigkeitsbereichen verehrte. Es ist sehr aufschlußreich, daß das Wort "Gott" sprachgeschichtlich auf zwei Wurzeln zurückzuführen ist. Einmal "das angerufene Wesen" dann aber auch "das gegossene Bild". Wer die Bibel etwas genauer kennt, wird feststellen können, daß weder die eine Bedeutung noch die andere ihrem Gotteszeugnis gerecht zu werden vermag. Ein wunderbares Beispiel dafür ist Psalm 8, ein Loblied auf Gottes unergründliche Herrlichkeit, wie sie sich endgültig in Jesus Christus offenbart.

Als der Apostel Paulus nach der Auferstehung Jesu in Athen beobachtet, daß sich zwischen den vielen Götteraltären auch einer für "den unbekannten Gott" befindet, beschreibt er den anwesenden Griechen Gott folgerndermaßen:

Fürwahr, er ist nicht fern von einem jeglichen unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir
Apostelgeschichte 17,27


Gott der Erste und der Letzte des Universums will sich jedem Menschen zu erkennen geben. Sein Sohn, Jesus Christus, ist Mensch geworden, um die unendliche Kluft zwischen dem ewigen Gott und uns Sterblichen ein für alle Mal zu überbrücken. Wer sich auf ihn einläßt, wird Gott kennen lernen - und erleben:

Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
Johannes 14,23

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