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Die Auferstehung Jesu - das groesste Zeichen

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1 Die Auferstehung Jesu - das groesste Zeichen on Fri Sep 18, 2009 3:19 pm

Die Auferstehung Jesu

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Die Auferstehung Jesu

Das größte Zeichen – die Auferstehung

Jesus sagte: „Niemand kann mir das Leben nehmen, ich gebe es freiwillig hin. Ich habe die Macht und die Freiheit, es hinzugeben, aber auch, es wieder zu nehmen. Das ist der Auftrag, den mir mein Vater gegeben hat.“ (Johannes 10,18, Hoffnung für Alle).

Paulus argumentiert wie folgt: „Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos. Wir werden dann auch als falsche Zeugen Gottes entlarvt, weil wir im Widerspruch zu Gott das Zeugnis abgelegt haben: Er hat Christus auferweckt. Er hat ihn eben nicht auferweckt, wenn Tote nicht auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden; und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren. Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen“ (1 Korinther 15,13-19). Die Echtheit und Historizität der Auferstehung ist der wichtigste Pfeiler des Christentums. Durch seine Auferweckung von den Toten wurde Jesus als der mächtige Sohn Gottes ausgewiesen, mit dem heiligen Wesen Gottes selbst (Römer 1,4).

R. M’Cheyne Edgar sagte in seinem Werk The Gospel of a Risen Saviour , Das Evangelium eines auferstandenen Heilands]: „Hier haben wir einen religiösen Lehrer, der ruhig und sachlich bekanntgibt, dass er all seine Ansprüche auf seine Fähigkeit setzt, nach seiner Hinrichtung wieder aus dem Grab zu erstehen. Wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass niemals zuvor oder danach jemand ein solches Angebot machte. Die Behauptung, dass der außergewöhnliche Test von mystischen Schülern der Prophetien erfunden und dann in seiner jetzt vorliegenden Form in die Evangelien eingefügt worden sei, strapaziert unsere Leichtgläubigkeit dann doch etwas zu sehr. Jesus war bereit, alles auf seine Fähigzeit zu setzen, aus dem Grab wieder herauszukommen, und steht daher als der glaubwürdigste aller Lehrer vor uns, einer, der durch die Beweiskraft seines eigenen Lebens heraussticht!“

Jesus sagte seine Auferstehung voraus und betonte dabei, seine Auferweckung von den Toten sei das “Zeichen“ der Bestätigung seines Anspruches, der Messias zu sein. Die folgenden Zitate dokumentieren seinen Anspruch auf die Auferstehung: Matthäus 12,38-40; 16,21; 17,9; 17,22,23; 20,18,19; 26,32; 27,63. Markus 8,31; 9,1; 9,10; 9,31; 10,32-34; 14,28, 58. Lukas 9,22. Johannes 2,18-22; 12,32-34.

Um nur eines dieser Zitate anzuführen - Johannes 2,18-22: „Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.“ (Einheitsübersetzung).

Vom historischen Ansatz aus ist die Auferstehung Christi ein Ereignis, das in einer bestimmten Dimension von Zeit und Raum stattfand. Wilbur Smith, ein anerkannter Gelehrter und Lehrer, macht folgende Bemerkung (Smith, Wilbur M. Therefore Stand: Christian Apologetics [Daher stehe: Christliche Apologetik]. Grand Rapids: Baker Book House, 1965):

„Die Bedeutung der Auferstehung ist eine theologische Frage, doch die Tatsache der Auferstehung ist eine historische Angelegenheit; das Wesen des Auferstehungskörpers Jesu mag ein Rätsel sein, doch die Tatsache, dass der Leib aus dem Grab verschwand, ist eine Frage, die nach historischen Beweisen berurteilt werden sollte. Der Ort ist geographisch genau definiert; der Mann, dem das Grab gehörte, lebte in der ersten Hälfte des ersten Jahrhunderts; das Grab war aus dem Felsen gehauen an einem Hang in der Nähe von Jerusalem und bestand nicht aus mythologischen Nebelschwaden oder außerirdischem Sternenstaub, sondern befand sich an einem ganz konkreten geographischen Ort. Die Wachen vor dem Grab waren keine Luftwesen vom Berg Olympus; der Sanhedrin war ein Gremium von Männern, die in Jerusalem häufig zusammenkamen. Wie eine Unmenge von Literatur es uns sagt, hat diese Person, Jesus, wirklich gelebt, als Mensch unter Menschen, was er auch immer sonst noch war, und die Jünger, die auszogen, um den auferstandenen Herrn zu predigen, waren Menschen unter Menschen, die aßen, tranken, schliefen, litten, arbeiteten und starben. Was ist daran ‚Doktrin’? Es ist eine historische Frage" (Seite 386).


„Sagen wir es doch einfach so: Wir kennen mehr Einzelheiten über die Stunden unmittelbar vor Jesu Tod und seinen Tod selbst in und nahe Jerusalem, als über den Tod irgendeines anderen Mannes in der ganzen Antike" (Seite 360).

Für die Auferstehung Christi gibt es reichlich Beweise, z. B.:

1. Das Zeugnis der Geschichte:

Eine jüdischer Historiker namens Josephus schrieb Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus in seinen Antiquitates: „Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mann, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller jener Menschen, die die Wahrheit freudig annehmen. So gewann er viele Juden und auch viele Griechen für sich. Er war der Messias. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch diejenigen, die ihm von Anfang an beistanden nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tag wieder, lebend, wie gottgesandte Propheten dieses und tausend andere wunderbare Dinge von ihm prophezeit hatten. Und die Gruppe der Christen, so genannt nach ihm, besteht bis auf den heutigen Tag fort.“

Josephus war ein Jude, der den Römern zu gefallen suchte. Er hätte diese Geschichte nicht erwähnt, wenn sie nicht war wäre, da sie den Römern nicht gefiel, wo sie doch Pilatus als den darstellt, der den „Christus“ verurteilte.

2. Das Zeugnis der Apostel:

Simon Greenleaf, Jura-Professor an der Harvard University, schrieb in An Examination of the Testimony of the Four Evangelists by the Rules of Evidence Administered in the Courts of Justice [Eine Untersuchung des Zeugnisses der vier Evangelisten nach den Beweisregeln der Gerichtshöfe]: „Die großen Wahrheiten, die die Apostel verkündeten, lauteten, dass Christus von den Toten auferstanden war, und dass nur durch die Abkehr von der Sünde und den Glauben an ihn Menschen auf ihre Errettung hoffen konnten. Diese Lehre verkündeten sie wie ein Mann, und zwar überall, nicht nur inmitten der größten Entmutigung, sondern auch im Angesicht der schrecklichsten Irrtümer, die dem menschlichen Verstand vorgelegt werden können. Ihr Meister war eben erst als Übeltäter umgekommen durch das Urteil eines öffentlichen Gerichts. Seine Religion wollte die Religionen der ganzen Welt über den Haufen werfen. Die Gesetze jedes Landes waren gegen die Lehren seiner Jünger gerichtet. Die Interessen und Leidenschaften aller Herrscher und großen Männer der Welt waren gegen sie. Selbst wenn sie diesen neuen Glauben auch nur in der unanstößigsten und friedlichsten Weise verbreiteten, konnten sie nur Verachtung, Opposition, Schmähungen, bittere Verfolgung, Schläge, Gefängnis, Folter und grausamen Tod erwarten. Doch diesen Glauben verbreiteten sie tatsächlich mit Eifer; und all diese Drangsal ertrugen sie unerschrocken, ja sogar mit Freude. Als einer nach dem anderen elend umgebracht wurde, führten die Überlebenden ihr Werk nur mit noch größerer Kraft und Entschlossenheit fort. Die Annalen der militärischen Kriegsführung bieten kaum ein derartiges Beispiel für heldenhafte Konstanz, Geduld und unerschütterlichen Mut. Sie hatten allen nur erdenklichen Grund, um die Grundlage ihres Glaubens und die Beweise für die großen, von ihnen verkündeten Tatsachen und Wahrheiten sorgfältig zu prüfen. Und diese Gründe wurden ihnen mit der traurigsten und furchterregendsten Häufigkeit vor Augen gestellt. Es war daher unmöglich, dass sie an den von ihnen geschilderten Wahrheiten festgehalten hätten, wenn Jesus nicht wirklich von den Toten auferstanden wäre, und sie es nicht mit der gleichen Sicherheit gewusst hätten wie jede andere ihnen bekannte Tatsache" (Greenleaf, Simon. Testimony of the Evangelists, Examined by the Rules of Evidence Administered in Courts of Justice. Grand Rapids: Baker Book House, 1965 (Nachdruck der Ausgabe von 1847).

Nach der Kreuzigung versteckten sich die Apostel aus Angst vor der Verfolgung durch die Behörden (sie hatten gewiss nicht den Mut, in das Grab Jesu einzubrechen und seinen Leichnam zu "stehlen“ - die Hohenpriester hatten die Grabwachen ja bestochen, damit sie dieses Gerücht in Umlauf setzten), doch von den zwölf Aposteln starben später elf den Märtyrertod, indem sie predigten, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der von den Toten auferstanden ist. Petrus verleugnete Jesus mehrmals, nachdem Jesus verhaftet worden war, doch kurze Zeit nach seiner Kreuzigung und seinem Begräbnis predigte Petrus mit Kühnheit unter Androhung des Todes, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der Auferstandene. So glühend war der Glaube von Petrus, dass er, als er dann selbst gekreuzigt wurde, darum bat, anders herum gekreuzigt zu werden, da er nicht würdig sei, wie Christus zu sterben. Thomas, der seine Finger in Jesu Wundmale gelegt hatte, um glauben zu können, starb den Märtyrertod, als er mit einem Speer durchstoßen wurde. Jakobus, der Bruder Jesu, der anfangs ein Skeptiker seiner Ansprüche war, erlitt den Märtyrertod durch eine Steinigung, nachdem Jesus ihm erschienen war (1 Korinther 15,7).

Es ist schwer, für eine Lüge zu sterben. In der jüngsten Geschichte haben wir gesehen, wie manche für politische Ziele, an die sie glaubten, gestorben sind. Doch niemand stirbt für etwas, woran er nicht glaubt. Etwas verwandelte diese eingeschüchterten, geduckten Apostel in mächtige Verkündiger ihres Glaubens. Jesus war ihnen erschienen. In der Apostelgeschichte heißt es, dass er sich seinen Aposteln lebendig präsentierte. „Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen.“ (Apostelgeschichte 1,3, Einheitsübersetzung).


3. Jesus war in der Tat auf dem Kreuz gestorben:

Er hing am Kreuz und: „Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf. Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man möge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein großer Feiertag. Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres berichtet, damit auch ihr glaubt.“ (Johannes 19,30-35, Einheitsübersetzung).

„Einer lief hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken. Dabei sagte er: Lasst uns doch sehen, ob Elija kommt und ihn herabnimmt. Jesus aber schrie laut auf. Dann hauchte er den Geist aus. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Als der Hauptmann, der Jesus gegenüberstand, ihn auf diese Weise sterben sah, sagte er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn.“ (Markus 15,36-39), Einheitsübersetzung).

„Da es Rüsttag war, der Tag vor dem Sabbat, und es schon Abend wurde, ging Josef von Arimathäa, ein vornehmer Ratsherr, der auch auf das Reich Gottes wartete, zu Pilatus und wagte es, um den Leichnam Jesu zu bitten. Pilatus war überrascht, als er hörte, dass Jesus schon tot sei. Er ließ den Hauptmann kommen und fragte ihn, ob Jesus bereits gestorben sei. Als der Hauptmann ihm das bestätigte, überließ er Josef den Leichnam.“ (Markus 15,42-45, Einheitsübersetzung). Der Hauptmann wusste, dass Jesus tot war, sonst hätte er diese Tatsache Pilatus nicht bestätigt, und Pilatus hätte Joseph von Arimathäa den Leichnam nicht zum Begräbnis gegeben.

„Josef kaufte ein Leinentuch, nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war. Dann wälzte er einen Stein vor den Eingang des Grabes. Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Joses, beobachteten, wohin der Leichnam gelegt wurde.“ (Markus 15,46-47, Einheitsübersetzung).

4. Der Stein:

Maria Magdalena und Maria, die Mutter Jesu, kamen am ersten Wochentag nach dem Sabbat, um Jesus einzubalsamieren. Die Frauen waren besorgt und redeten darüber, wer ihnen wohl den Stein vom Grabeingang wegwälzen würde, damit sie Jesus mit den von ihnen gekauften Gewürzen einbalsamieren konnten. Als sie am Grab ankamen, sahen sie „dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß“ (Markus 16,4, Luther). Matthäus beschreibt den Stein ebenfalls als „einen großen Stein“ (Matthäus 27,60). Man geht allgemein davon aus, dass der Stein ungefähr zwei Tonnen wog.

5. Das Siegel:

Noch wichtiger als die Größe des Steins – abgesehen davon, dass ein großer Stein potentielle Räuber abgeschreckt hätte – war das Siegel, das am Stein angebracht wurde. Die Pharisäer gingen zu Pilatus und teilten ihm mit, dass Jesus von seiner Auferstehung nach drei Tagen gesprochen hatte. Sie baten Pilatus, er solle anordnen, dass das Grab bis zum dritten Tag gesichert wird: "Gib also den Befehl, dass das Grab bis zum dritten Tag sicher bewacht wird. Sonst könnten seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: Er ist von den Toten auferstanden. Und dieser letzte Betrug wäre noch schlimmer als alles zuvor. Pilatus antwortete ihnen: Ihr sollt eine Wache haben. Geht und sichert das Grab, so gut ihr könnt. Darauf gingen sie, um das Grab zu sichern. Sie versiegelten den Eingang und ließen die Wache dort." (Matthäus 27,64-66).

A. T. Robertson beschreibt in Word Pictures in the New Testament [Wortbilder im Neuen Testament] (New York: R.R. Smith, Inc., 1931) das Verfahren, das wahrscheinlich zur Versiegelung des Steins angewandt wurde: „...wahrscheinlich durch eine Schnur, die über den Stein gespannt und an beiden Enden versiegelt wurde wie in Daniel 6,18 („Und man nahm einen großen Stein und wälzte ihn auf die Öffnung der Grube. Der König versiegelte ihn mit seinem Siegel und den Siegeln seiner Großen, um zu verhindern, dass an der Lage Daniels etwas verändert würde.“). Die Versiegelung erfolgte in Gegenwart der römischen Wachen, die mit dem Schutz dieses Stempels der römischen Macht und Amtsgewalt beauftragt wurden. Sie taten ihr Bestes, um Diebstahl und Auferstehung zu verhindern (Bruce), doch dabei übernahmen sie sich und lieferten ein zusätzliches Zeugnis für die Echtheit des leeren Grabes und Jesu Auferstehung (Plummer).“


6. Die Grabtücher

Als Simon Petrus in das Grab Jesu hineinging, sah er die Leinenbinden dort liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte, und nun nicht bei den Leinenbinden lag, sondern zusammengerollt daneben an einer besonderen Stelle (Johannes 20,3-9). John R.W. Stott kommentiert: „Man kann sich den Anblick unschwer vorstellen, der die Augen der Apostel grüßte, als sie das Grab erreichten: der Steintisch, die zusammengefallenen Grabtücher, die äußere Hülle des Schweißtuches und der Abstand zwischen den beiden. Kein Wunder, dass sie ‚sahen und glaubten’. Ein Blick auf diese Grabtücher bewies die Realität und deutete die Art der Auferstehung an. Sie waren von einem menschlichen Wesen weder berührt noch zusammengefaltet noch sonstwie manipuliert worden. Sie waren wie ein abgelegter Kokon, aus dem der Schmetterling hervorging“ (Stott, John R.W. Basic Christianity [Elementares Christentum]. Downers Grove: Inter-Varsity Press, 1971).

7. Die Vertuscherei:

Die Antwort von Pilatus an die Pharisäer lautete im griechischen Urtext wörtlich: „[Ihr] habt eine Wache“, was ausgelegt werden kann in dem Sinne, dass sie eine römische Wache erhalten sollten, oder dass sie in Form der Tempelwache bereits über ihre eigene Wache verfügten. Die maßgebenden Autoritäten kommen zu dem Schluss, dass eine römische Wache dorthin abgestellt wurde. Warum würden die Pharisäer sonst zu Pilatus gehen, um das Grab zu sichern? Sie hätten die Genehmigung von Pilatus nicht benötigt, um die Tempelwache aufzustellen, die sich unter ihrer Kontrolle befand. Als Jesus auferstand, gingen die Wachen aus Furcht vor dem Zorn des Pilatus zu den Hohenpriestern und berichteten alles, was geschehen war (Matthäus 28,11). Die Hohenpriester gaben den Soldaten viel Geld, damit sie die Ereignisse falsch darstellten: "Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt. Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. So kommt es, dass dieses Gerücht bei den Juden bis heute verbreitet ist.“ (Matthäus 28,13-15, Einheitsübersetzung).

Aufgrund der strengen Disziplin im römischen Heer musste eine römische Wache aus gutem Grund die Konsequenzen einer Pflichtvernachlässigung fürchten. Ein zorniger Pilatus hätte sie des Schlafens auf Wache angeklagt, als der Leichnam gestohlen wurde – ein Kapitalverbrechen (mit Todesstrafe). Augenscheinlich hatten die Hohenpriester Einfluss auf Pilatus und versprachen den furchtsamen römischen Wachen Schutz in ihrer Lüge und versüßten ihnen den Kuchen noch mit einer großen Geldsumme. Die Hohenpriester hätten eine Tempelwache, die direkt unter ihrer Kontrolle steht, nicht bestechen müssen. Ihre Zuflucht zur Bestechung der Wachen beweist, dass Jesu Leib fehlte, jedoch nicht gestohlen wurde.

Professor Albert Roper (Roper, Albert. Did Jesus Rise from the Dead? [Ist Jesus von den Toten auferstanden?] Grand Rapids: Zondervan Publishing House, Copyright 1965) beziffert die römische Wache auf zehn bis dreißig Personen und hält das Siegel auf dem Grab für das kaiserliche Siegel Roms (dessen Verletzung die umfassende Vergeltung des Römischen Reiches mit sich gebracht hätte). Professor William Smith (Smith, William (Herausgeber), Dictionary of Greek and Roman Antiquities [Wörterbuch für die griechische und römische Antike], überarbeitete Auflage, London: James Walton und John Murray, 1870) unterrichtet uns darüber, dass eine römische Wache normalerweise aus vier Personen bestand. Von diesen fungierte einer stets als aktiver Wachposten, während die anderen „ein gewisses Maß an Ruhe genossen, beim ersten Alarm jedoch sofort einsatzbereit waren.“

Matthäus beschreibt, was jene Nacht geschah, als der Wachposten Dienst hatte: „Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz und sein Gewand war weiß wie Schnee. Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden.“ (Matthäus 28,2-4, Einheitsübersetzung).


8. Das Leiden Jesu:

Einige Leute sagen, dass Jesus nicht am Kreuz starb, sondern nur ohnmächtig wurde. Nachdem man ihn ins Grab legte, kam er wieder zu sich, stand auf und ging weg.

Dieses Argument übersieht vollkommen die physischen Prüfungen, die Jesus vor und während der Kreuzigung erlitt, die dann zu seinem Tod führte. Vor seiner Gefangennahme reiste Jesus zu Fuß in ganz Palästina umher, und man kann wohl davon ausgehen, dass er bei guter Gesundheit war. In der Erwartung seiner Mammutaufgabe durchlebte Jesus am Donnerstagabend im Garten Gethsemane eine große seelische Not und, wie Lukas, der Arzt, es beschreibt, schwitzte dabei Blut. Blutiger Schweiß ist ein seltenes Phänomen, kann jedoch in äußerst anspannten Gefühlszuständen vorkommen und ist das Ergebnis von Blutungen in den Schweißdrüsen (William D. Edwards, MD; Wesley J. Gabel, MDiv; Floyd E. Hosmer, MS., AMI, "On the Physical Death of Jesus Christ [Der physische Tod Jesu Christi], JAMA, 21. März 1986 - Band 255, Nr. 11, S. 1455).

Nachdem Jesus von den Hohenpriestern, den Hauptleuten der Tempelwache und den Ältesten in Gethsemane verhaftet worden war, wurde er verspottet, es wurden ihm die Augen verbunden und er wurde geschlagen. Dann fragte man ihn: „Da sagten alle: Du bist also der Sohn Gottes. Er antwortete ihnen: Ihr sagt es - ich bin es“ (Lukas 22,70), und alle zusammen brachten ihn vor Pilatus, wo sie ihn der Verführung des Volkes und der Anstachelung der Leute zur Nichtzahlung der Steuern anklagten. Er habe nämlich behauptet, er sei Christus, und damit ein König. Pilatus befand Jesus für nicht schuldig, und sandte ihn zu Herodes, als er erfuhr, dass Jesus Galiläer war. Herodes freute sich, Jesus zu sehen, da er von ihm ein Zeichen sehen wollte. Herodes befragte Jesus lang und breit, doch er gab ihm keine Antwort. Jesus wurde dann verspottet, in ein prachtvolles Gewand gekleidet und zu Pilatus zurückgeschickt. Pilatus erklärte den Hohenpriestern, den Ältesten und dem Volk, dass er keine Schuld an Jesus feststellen konnte. Daher wolle er ihn bestrafen und ihn dann freilassen. Doch sie schrien, er solle Barabbas freilassen und Jesus kreuzigen. Daraufhin gewährte er ihnen ihr Verlangen.


Die Geißelung war ein gesetzliches Vorspiel bei jeder römischen Exekution. Hierfür wurde eine kurze Peitsche mit mehreren geflochtenen oder losen Lederriemen verwendet, in die kleine Eisenkügelchen oder scharfe Schafsknochenteile eingearbeitet waren, die das Fleisch aufreißen sollten. Rücken, Hintern und Beine wurden gegeißelt. Die Geißelung sollte das Opfer so schwächen, dass es sich kurz vor dem Zusammenbruch bzw. Tod befand. Die daraus resultierenden Blutungen bahnten den Weg für einen Kreislaufschock und bestimmten, wie lange das Opfer auf dem Kreuz überleben würde.

Die römischen Soldaten spuckten Jesus an, schlugen ihn auf den Kopf und setzten ihm eine Dornenkrone auf. Jesus war derart geschwächt, dass die römischen Soldaten Simon, den Cyrenäer, zum Tragen des Kreuzes zwingen mussten. Da das gesamte Kreuz wahrscheinlich gut 150 Kilo wog, wurde nur das Patibulum, d. h. der Querbalken, getragen, der zwischen 30 und 60 Kilo wog. Er wurde quer auf den Nacken des Opfers gelegt und auf beiden Schultern ausbalanciert.

Die Römer zogen es vor, die Hände ihres Opfers an den Querbalken zu nageln. Überreste eines gekreuzigten Opfers aus einem Ossarium in der Nähe von Jerusalem aus der Zeit Christi zeigen, dass 12 bis 17 cm lange, gut 9 mm dicke, spitz zulaufende Eisennägel verwendet wurden. Diese Nägel wurden durch das Handgelenk getrieben und nicht durch die Handflächen. Die Römer zogen es ebenfalls vor, die Füße der Opfer festzunageln.

Das Gewicht des Körpers, der vom Kreuz herunterhing, fixierte die Muskeln zwischen den Rippen in einem Zustand des Einatmens und erschwerte das Ausatmen ungeheuer. Somit war die Atmung flach und „Ein angemessenes Ausatmen erforderte das Anheben des Körpers, indem der Gekreuzigte sich auf seinen Füßen nach oben drückte, die Ellenbogen durchbog und die Schultern anzog. Dieses Manöver verlagerte jedoch das ganze Körpergewicht auf die Fußwurzeln und erzeugte qualvolle Schmerzen. Ferner verursachte die Beugung der Ellenbogen eine Rotation des Handgelenks um die Eisennägel herum und damit stechende Schmerzen entlang der geschädigten Mittelhandnerven. Ein Anheben des Körpers führt auch dazu, dass der gegeißelte Rücken gegen die rauhen Holzfasern scheuert. Muskelkrämpfe und Paresthesien [Prickeln] der ausgestreckten und erhobenen Arme verschlimmern das Unbehagen nur noch. Infolgedessen wird jeder Atmungsversuch zu einem qualvollen und ermüdenden Unterfangen und führt schließlich zur Erstickung" (JAMA, 21. März 1986 - Band 255, Nr.11, S. 1461).

Das Überleben am Kreuz dauerte zwischen drei oder vier Stunden und drei oder vier Tagen und stand in Relation zur Schwere der Geißelung. War die Geißelung relativ mild, beschleunigten die römischen Soldaten den Tod, indem sie die Beine unterhalb des Knies brachen und so das Opfer zum Erstickungstod führten. Gewohnheitsgemäß durchbohrte einer der römischen Wachen auch den Körper mit einem Speer, der durch das Herz ging, oder mit einem Schwert.

Im Johannesevangelium wird uns mitgeteilt: „Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf“ (Johannes 19,30). Damit die Körper nicht am Kreuz hängen am Sabbat, wurde Pilatus gebeten, die Beine der Gekreuzigten brechen zu lassen. „Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus“ (Johannes 19,32-34, Einheitsübersetzung).

Die Behauptung, dass Jesus am Kreuz „ohnmächtig wurde“ und nicht dort starb, dann in der Kühle des Grabes wieder zu sich kam, und nach dem extensiven physischen Trauma, das er durchgemacht hatte (einschließlich eines Speerstoßes durch das Herz) wieder zu Kräften kam, einen zwei Tonnen schweren Stein wegschob, und dann vierzig Tage seinen Nachfolgern an verschiedenen Orten des Heiligen Landes diente, ist lächerlich. Die Untersuchung der extensiven historischen Beweise für seine Auferstehung bezeugt seine Göttlichkeit und verleiht uns die Zuversicht, dass wir durch den Glauben an ihn, wie er es aufrichtig verheißen hat, ewiges Leben haben.


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Auferstehung im Detail

Gemeiner Schwindel oder fantastischste Tatsache der Geschichte
JESUS HAT DREI REFERENZEN

a. AUSWIRKUNGEN SEINES LEBENS AUF DIE GESCHICHTE
b. ERFÜLLUNG VON PROPHETIEN IN SEINEM LEBEN
c. AUFERSTEHUNG
MODERNER AUF PRÄMISSEN BASIERENDER DENKANSATZ (NATURALISTISCHE PERSPEKTIVE)

a. ES GIBT KEINEN GOTT
b. WIR LEBEN IN EINEM GESCHLOSSENEN SYSTEM
c. ES GIBT NICHTS ÜBERNATÜRLICHES
d. WUNDER SIND UNMÖGLICH
DAHER SCHAUT MAN AUF EIN LEERES GRAB UND SAGT: ES KANN KEINE AUFERSTEHUNG GEBEN, AUCH WENN BEWEISE VORLIEGEN.
DABEI HANDELT ES SICH UM PHILOSOPHISCHE UND NICHT UM FAKTISCHE VORGABEN.

„ES IST EINFACH ZU SCHWER ZU GLAUBEN“ – DEBATTE IN CALPOLY

ALLES ÜBERNATÜRLICHE AN JESUS MUSS WEG

VIELE PROBLEME, DIE DIE LEUTE HABEN, STAMMEN NICHT AUS DEN BEWEISEN SONDERN AUS IHRER PHILOSOPHISCHEN DENKSTRUKTUR

JOHN WARWICK MONTGOMERY SAGT: "WIR KÖNNEN NUR WISSEN, OB EIN EREIGNIS STATTFINDEN KANN, INDEM WIR MAL SCHAUEN, OB ES TATSÄCHLICH STATTGEFUNDEN HAT. DAS PROBLEM DER „WUNDER“ MUSS ALSO IM BEREICH DER HISTORISCHEN UNTERSUCHUNG GELÖST WERDEN, NICHT IM BEREICH DER SPEKULATION" ("HISTORY AND CHRISTIANITY" [GESCHICHTE UND CHRISTENTUM].

DAS CHRISTENTUM STÜTZT SICH IM GEGENSATZ ZU ANDEREN RELIGIONEN AUF LEBEN, TOD UND AUFERSTEHUNG SEINES GRÜNDERS. BEINAHE ALLE ANDEREN RELIGIONEN BASIEREN AUF PHILOSOPHISCHEN VORGABEN ODER IDEOLOGIEN. DAS CHRISTENTUM BASIERT AUF DER AUFERSTEHUNG SEINES GRÜNDERS ZUR UNTERMAUERUNG DER WAHRHEIT DESSEN, WAS IM CHRISTENTUM AUSGESAGT WIRD. ANDERE RELIGIONEN BASIEREN AUF DEN LEHREN UND PHILOSOPHIEN IHRER GRÜNDER.
R. M’Cheyne Edgar sagte in seinem Werk „The Gospel of a Risen Savior” [Das Evangelium eines auferstandenen Heilands]:

„Hier haben wir einen religiösen Lehrer, der ruhig und sachlich bekanntgibt, dass er all seine Ansprüche auf seine Fähigkeit setzt, nach seiner Hinrichtung wieder aus dem Grab zu erstehen. Wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass niemals zuvor oder danach jemand ein solches Angebot machte. Die Behauptung, dass der außergewöhnliche Test von mystischen Schülern der Prophetien erfunden und dann in seiner jetzt vorliegenden Form in die Evangelien eingefügt worden sei, strapaziert unsere Leichtgläubigkeit dann doch etwas zu sehr. Jesus war bereit, alles auf seine Fähigzeit zu setzen, aus dem Grab wieder herauszukommen, und steht daher als der glaubwürdigste aller Lehrer vor uns, einer, der durch die Beweiskraft seines eigenen Lebens heraussticht!“

Sie gehen zum Grab von George Washington, und er ist immer noch dort. Sie gehen zum Grab von Richard Nixon, und er ist immer noch dort. Sie gehen zum Grab Jesu, und dort sind ... TOURISTEN.

Wilbur M. Smith, ein bekannter Gelehrter und Dozent, sagt: „Die Auferstehung Christi ist die zentrale Säule des christlichen Glaubens. Diese Lehre stellte die Welt auf den Kopf im ersten Jahrhundert und erhob das Christentum weit über das Judentum und die heidnischen Religionen der mediterranen Welt. Fällt dieser Punkt weg, fallen auch alle anderen wesentlichen und einzigartigen Inhalte des Evangeliums Jesu Christi: ‚Wenn Christus nicht auferstanden ist, ist euer Glaube umsonst’ (1 Korinther 15,17).“

Dr. Simon Greenleaf, einer der größten amerikanischen Rechtsanwälte, sagte über Indizienbeweise:


„WENN INFORMATIONEN VERÖFFENTLICHT WERDEN ÜBER EIN EREIGNIS, UND GENUG LEUTE LEBEN, DIE ENTWEDER AUGENZEUGEN DIESES EREIGNISSES SIND ODER DARAN BETEILIGT WAREN, KANN MAN DIE ECHTHEIT EINES HERKÖMMLICHEN EREIGNISSES ZIEMLICH GUT NACHWEISEN.“

Dr. Greenleaf schrieb drei Bände über die Gesetze rechtlicher Beweisführung. Er war ein Skeptiker, der die Christen in seinem Unterricht an der Harvard-Universität stets verhöhnte. Er wurde von einigen seiner Studenten herausgefordert, die Gesetze juristischer Beweisführung auf die Auferstehung Jesu Christi anzuwenden. Dabei wurde er Christ und kam zu dem Schluss, dass die Auferstehung Jesu Christi eine der am besten bewiesenen Tatsachen der Geschichte ist.

Dr. Frank Morrison, ein Journalist und Ingenieur mit juristischer Schulung, bewunderte den Lebensstil Jesu Christi, dachte aber, dass die Auferstehung ein Mythos sei. Er machte sich daran, ein Buch zu schreiben, um den Mythos der Auferstehung zu widerlegen. Er war so aufrichtig dabei, dass er sogar nach Palästina ging, um Forschung zu betreiben. Als er da war, übergab er sein Leben Jesus Christus und schrieb daraufhin das Buch: „Wer bewegte den Stein?". Das erste Kapitel hat den bezeichnenden Titel: "Das Buch, das nicht geschrieben werden wollte".

C.S. Lewis sagte: „Ich war einer der Menschen, die sich am meisten gegen das Christwerden wehrten. Ich wurde unter Treten und Schlagen ins Reich Gottes getrieben.“

WELCHE BEWEISE TRIEBEN DIESE MENSCHEN DAZU, CHRISTEN ZU WERDEN?

JESU VORHERSAGEN ÜBER DIE AUFERSTEHUNG VOR DEM ERSTEN OSTERN:

Matthäus 16,21: „Von da an begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären, er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten vieles erleiden; er werde getötet werden, aber am dritten Tag werde er auferstehen.“

Matthäus 17,9: „Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist."

Markus 9,10: „Dieses Wort beschäftigte sie und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.“

Johannes 2, 18-22: „Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.“

ES GIBT NOCH VIELE ANDERE BIBELVERSE ÜBER JESU PROPHETIE DER AUFERSTEHUNG, DARUNTER AUCH MATTHÄUS 17,22-23 UND MATTHÄUS 20,18-19.

BIBLISCHE EREIGNISSE:

GROSSES ERDBEBEN

EIN ENGEL DES HERRN STIEG HERAB UND WÄLZTE DEN STEIN WEG

DIE WACHEN FIELEN UM WIE TOT

DIE SOLDATEN LIEFEN ZUM HOHENPRIESTER

DER HOHEPRIESTER GIBT IHNEN GELD, DAMIT SIE SAGEN, DIE JÜNGER HÄTTEN DEN LEICHNAM GESTOHLEN

BEWEISE FÜR DIE AUFERSTEHUNG
ZUNÄCHST MUSS SEIN TOD BEWIESEN WERDEN - der Sabbat war nahe – die römischen Soldaten brachen ihm nicht die Beine, da er bereits tot war – einer durchbohrte ihn mit einem Speer – Blut und Wasser – in schneller Zersetzung – Pilatus vergewisserte sich seines Todes über den Hauptmann, bevor er den Leichnam Joseph von Arimathäa übergab.

DAS GRAB

SEIN GRAB WAR LEER

SELBST SEINE FEINDE BESTÄTIGTEN DAS LEERE GRAB

DIE APOSTEL WURDEN GESCHLAGEN, DAMIT SIE ES LEUGNEN

DIE FRAUEN SAHEN DAS LEERE GRAB

JEDER KONNTE ES ÜBERPRÜFEN - ÜBERPRÜFEN SIE ES AUCH

GRABTÜCHER:

MARIA MAGDALENA INFORMIERTE PETRUS UND JOHANNES ÜBER DAS LEERE GRAB

JOHANNES RANNTE SCHNELLER ALS PETRUS

ER SAH DIE LEINENBINDEN DORT LIEGEN, GING ABER NICHT HINEIN

PETRUS SAH, DASS DAS SCHWEISSTUCH NICHT BEI DEN LEINENBINDEN LAG, SONDERN ZUSAMMENGEWICKELT AN EINEM ORT FÜR SICH.

DER STEIN – Matthäus beschreibt den Stein als groß. Markus erwähnt, dass der Stein sehr groß war – 1,30 bis 1,50 hohes Felsengrab – allgemein geht man davon aus, dass der Stein zwei Tonnen wog – Platz für 3 Leichname.

NACH DER AUFERSTEHUNG WAR DER STEIN BEWEGT WORDEN UND BEFAND SICH IN EINER UNGEWÖHNLICHEN POSITION.

MATTHÄUS SAGT, DER STEIN WURDE VOR DEN EINGANG GEWÄLZT. ES WIRD DAS GRIECHISCHE WORT "KULIO" VERWENDET, WAS „WÄLZEN“ BEDEUTET.

MARKUS VERWENDET DIESELBE WORTWURZEL MIT DER PRÄPOSITION „ANA“, WAS „HINAUF“ ODER „AUFWÄRTS“ BEDEUTET. ES KANN NUR BEDEUTEN, DASS DER STEIN EIN GEFÄLLE BZW. EINEN HANG HINAUFGEWÄLZT WURDE. ES MUSS DA ALSO EINEN HANG GEGEBEN HABEN.


LUKAS, DER ALS EINER DER EXAKTESTEN HISTORIKER DER ANTIKE GILT, VERWENDET „KULIO“ (LUKAS 24) MIT DER PRÄPOSITION „APO“, WAS „WEG VON“ BEDEUTET IM SINNE VON „ENTFERNUNG“ ODER „TRENNUNG“.

ER ERKLÄRT, DASS DER STEIN WEGBEWEGT WURDE, UND ZWAR NICHT NUR VOM EINGANG, SONDERN AUCH VOM „GRAB“ BZW. DER „GRABSTÄTTE".

JOHANNES VERWENDET DAS GRIECHISCHE WORT „AIRO“, DAS „ETWAS HOCHHEBEN UND ES WEGTRAGEN“ BEDEUTET. DER STEIN WURDE NACH OBEN UND DANN WEGBEWEGT.

DIE WACHEN MUSSTEN DAS GANZ EINFACH HÖREN, SELBST WENN SIE SCHLIEFEN.

EINE WACHE - Pilatus sagte: "Ihr sollt eine Wache haben und das Grab sichern.“ – Tempelwache oder römische Wache – beide bestanden aus zähen Männern - die Tempelwache wurde geschlagen und ihre Kleider angezündet, wenn sie auf Wache schlief - Offenbarung 16,15: "SELIG IST, WER WACHT UND SEIN GEWAND ANBEHÄLT." - eine römische Wache war eine Kampfmaschine - 4 bis 20 Männer - normalerweise 16, jeder ausgebildet, um einen rund 1,5 Meter breiten Streifen zu verteidigen; 16 Männer, 4 auf jeder Seite eines Quadrates können rund 36 m² Boden verteidigen.

Sie schliefen in Schichten, alle drei Stunden war Schichtwechsel. In einer Gruppe von 12, schliefen 8 Männer, während 4 Männer Wache hielten – In einer Gruppe von 16, schliefen 10,66, während 5,33 Wache hielten. Jeder hatte 8 Stunden Schlaf – sie blieben WACHSAM.

RÖMER. Zähe Männer. Bewaffnet mit einem 1,80 m langen SPIESS, einem 90 cm langen STOSSSCHWERT, einem DOLCH, und zur Verteidigung mit einem hölzernen oder geflochtenen Schild, der mit LEDER UND METALLARBEITEN ÜBERZOGEN war, ein ZEICHEN DES DONNERS!

WENN EIN RÖMISCHER WACHPOSTEN EINSCHLIEF, WURDE NICHT NUR EIN MANN GETÖTET, SONDERN DAS GESAMTE TEAM AUS 12 ODER 16 MÄNNERN. SIE WURDEN AUSGEZOGEN UND IN EINEM FEUER VERBRANNT, DAS MIT IHREN EIGENEN KLEIDERN ENTFACHT WURDE.

EIN RÖMISCHER WACHPOSTEN SCHLIEF NICHT.

Dessen ungeachtet wollten die Pharisäer das Grab sichern: 1) sie wollten keine politische Revolte, 2) aus religiösen Gründen – Tausende von Bekehrungen, 3) persönliche Gründe – Jesus hatte sie ständig beleidigt.

DAS SIEGEL:

WURDE NUR IN GEGENWART EINER RÖMISCHEN WACHE ANGEBRACHT.

EINE SCHNUR AUS ZWEI UNGEGERBTEN LEDERRIEMEN WURDE DIAGONAL AUSGESPANNT UND AN VIER TONBALLEN FESTGEMACHT, MIT DEM SIEGEL IN DER MITTE.

DAS SIEGEL VON KAISER TIBERIUS

DIE MACHT ROMS LAG AUF DEM SIEGEL

DIE STRAFE FÜR DAS BRECHEN DES SIEGELS WAR EINE HINRICHTUNG AUF DEM KOPF

DIE APOSTEL HÄTTEN ES NICHT GEBROCHEN

DIE APOSTEL:


BEVOR SIE JESUS NACH SEINER AUFERSTEHUNG SAHEN:

PETRUS VERLEUGNETE CHRISTUS (6 VERLEUGNUNGEN – 2 PAARE VON JEWEILS DREI)

FEIGLINGE

ENTMUTIGT, AM BODEN, VERSTANDEN DIE PROPHETIEN NICHT, NACH DENEN ER VON DEN TOTEN AUFERSTEHEN MUSSTE (Johannes 20,9).

DANACH:

NACH DER AUFERSTEHUNG VERKÜNDETEN SIE, DASS JESUS VON DEN TOTEN AUFERSTANDEN IST TROTZ GERICHTSVERHANDLUNGEN, SCHLÄGEN UND TOD.

DURCH DIE GANZE APOSTELGESCHICHTE HINDURCH VERKÜNDETEN SIE, DASS JESUS VON DEN TOTEN AUFERSTANDEN IST.

„WIR WAREN AUGENZEUGEN“.

NUR EINE TATSÄCHLICHE AUFERSTEHUNG KONNTE DIESEN EIFER ENTZÜNDEN.

JESUS ERSCHIEN DEN APOSTELN ÜBER EINEN ZEITRAUM VON 40 TAGEN. "DURCH VIELE BEWEISE" ZEIGTE ER, DASS ER LEBT (APOSTELGESCHICHTE 1,3). JURISTISCHE TERMINOLOGIE.

MARIE MAGDALA S'ACCROCHA À JÉSUS DANS LA TOMBE. JÉSUS LUI DEMANDE DE NE PAS LE TOUCHER CAR IL N'ÉTAIT PAS ENCORE MONTÉ VERS LE PÈRE.

ER ERSCHIEN AM ERSTEN WOCHENTAG DURCH VERSCHLOSSENE TÜREN HINDURCH UND ZEIGTE DEN JÜNGERN SEINE HÄNDE UND SEINE SEITE (Johannes 20,20).

THOMAS WAR NICHT BEI IHNEN UND GLAUBTE NICHT. 8 TAGE SPÄTER ERSCHEINT JESUS ERNEUT UNTER IHNEN, OBWOHL DIE TÜREN VERSCHLOSSEN WAREN (Johannes 20,26). THOMAS WOLLTE EMPIRISCHE, OBJEKTIVE BEWEISE.

ER LIESS THOMAS SEINE HÄNDE UND SEITE (SPEERWUNDE) UNTERSUCHEN.

JESUS ERSCHIEN AM STRAND, 100 METER VON DA, WO DIE JÜNGER IN EINEM KLEINEN BOOT FISCHEN GEGANGEN WAREN. ER SAGTE IHNEN, SIE SOLLEN DAS NETZ AUF DER RECHTEN SEITE DES BOOTES AUSWERFEN (Johannes 21,6). SIE HATTEN DIE GANZE NACHT NICHTS GEFANGEN. NUN EIN GROSSER FANG. 153 FISCHE. DAS NETZ ZERRISS NICHT.

JOHANNES SAGTE ZU PETRUS: ES IST JESUS. PETRUS ZOG SEIN ÄUSSERES GEWAND AN UND SPRANG INS WASSER, UM ZU IHM ZU GEHEN.

ALS DIE JÜNGER ANKAMEN MIT IHREM FANG, SAHEN SIE, DASS JESUS EIN HOLZKOHLENFEUER ENTFACHT HATTE, AUF DEM SICH BEREITS FISCHE UND BROT BEFANDEN.

IM JAHRE 56 NACH CHRISTUS SAGTE PAULUS, DASS JESUS ÜBER FÜNFHUNDERT BRÜDERN AUF EINMAL ERSCHIENEN WAR, VON DENEN DIE MEISTEN ZU DER ZEIT NOCH LEBTEN UND DIES BESTÄTIGEN KONNTEN! (1 Korinther 15,6).

11 VON 12 STARBEN ALS MÄRTYRER. PETRUS WURDE AUF DEM KOPF GEKREUZIGT, UNWÜRDIG. ETWAS WAR GESCHEHEN.


DER SABBAT:

DER GOTTESDIENST VERLAGERTE SICH AUF DEN ERSTEN WOCHENTAG, DEN SONNTAG.

DIE JUDEN FÜRCHTETEN SICH DAVOR, DEN SABBAT ZU SCHÄNDEN. SIE GINGEN FAST 500 JAHRE IN DIE BABYLONISCHE GEFANGENSCHAFT, WEIL SIE DEN SABBAT NICHT HIELTEN:

DIE APOSTEL WAREN GOTTESFÜRCHTIGE JUDEN, DIE DAS VIERTE GEBOT BEFOLGTEN:

ETWAS MONUMENTALES WAR GESCHEHEN, SO DASS SIE IHREN GOTTESDIENST VOM SAMSTAG AUF DEN SONNTAG VERLEGTEN.

DAS NICHTCHRISTLICHE ZEUGNIS DER GESCHICHTE – Josephus in den „Antiquitates“ – BESAGT, DASS JESUS AM DRITTEN TAG ERSCHIENEN IST.

OHNE AUFERSTEHUNG WÄREN SIE GEFAHR GELAUFEN, DEN ZORN GOTTES AUF SICH ZU ZIEHEN, ABGESEHEN VON DER VERBANNUNG AUS IHRER GEMEINSCHAFT.


FAZIT:

ER IST TATSÄCHLICH AUFERSTANDEN!

ARGUMENTE DAGEGEN:

DIE JÜNGER STAHLEN DEN LEICHNAM: PROBLEME: BRECHEN DES SIEGELS, RÖMISCHE WACHEN, STEIN, GRABTÜCHER, ERSCHEINUNG VOR 500 MENSCHEN AUF EINMAL, MORALISCHES UND ETHISCHES PROBLEM (IHR MEISTER LEHRTE EIN ETHISCHES LEBEN).

HALLUZINATIONEN:

HALLUZINATIONEN SIND SEHR AUF EINZELPERSONEN BESCHRÄNKT, NICHT AUF EINE GRUPPE.

SIE HÖREN NICHT PLÖTZLICH AUF. DIE ERSCHEINUNGEN JESU HÖRTEN NACH DER HIMMELFAHRT AUF.

HALLUZINATIONEN ERLEBEN LEUTE, DIE EMOTIONAL INSTABIL SIND UND EIN EREIGNIS ERWARTEN (EIN UFO ETC.). DIE APOSTEL ERWARTETEN KEIN WIEDERSEHEN MIT JESUS.

JUDEN UND RÖMER HÄTTEN DAS LEERE GRAB WIDERLEGEN KÖNNEN.

RÖMER UND JUDEN NAHMEN DEN LEICHNAHM HERAUS UND LEGTEN IHN IN EIN SICHERES GRAB.

WARUM SOLLTEN SIE GENAU DAS TUN, WAS DANN DIE PROBLEME VERURSACHTE, DIE SIE NICHT HABEN WOLLTEN?

HÄTTEN SIE GEWUSST, WO DER LEICHNAM IST, HÄTTEN SIE IHN GEZEIGT.

DURCH DIE PRÄSENTATION DES LEICHNAMS HÄTTEN SIE DEM CHRISTENTUM EIN ENDE GESETZT.

STATTDESSEN VERHAFTETEN DIE JUDEN DIE CHRISTEN, SCHLUGEN UND GEISSELTEN SIE, UM DIE VERKÜNDIGUNG DER AUFERSTEHUNG ZU STOPPEN.

JOSH MCDOWELL SAGTE: „DAS SCHWEIGEN DER JUDEN WAR LAUTER ALS DIE DIE STIMME DER CHRISTEN.“


OHNMACHTSTHEORIE:

JESUS STARB NICHT, ER WURDE NUR OHNMÄCHTIG.

JESUS WURDE SCHWER GESCHLAGEN, KONNTE DEN QUERBALKEN SEINES KREUZES NICHT TRAGEN, WURDE AN EIN KREUZ GENAGELT, ZUR ERSTICKUNG GEBRACHT, MIT EINEM SPEER DURCHBOHRT, SEIN BLUT ZERSETZTE SICH IN BLUT UND WASSER, UND KAM DANN IN DER KÜHLE DES GRABES WIEDER ZUM LEBEN?

VIER HENKER UNTERZEICHNETEN SEINEN HINRICHTUNGSBEFEHL.

UND DANN STAND ER AUF, BEWEGTE EINEN ZWEI TONNEN SCHWEREN STEIN UND DIENTE DIE NÄCHSTEN VIERZIG TAGE SEINEN JÜNGERN AN VERSCHIEDENEN ORTEN DES HEILIGEN LANDES.

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