Evidenzen fuer den Gott der Bibel

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Der Urknall: Gute und schlechte Nachrichten für Christen?

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Der Urknall: Gute und schlechte Nachrichten für Christen?

By Lee Strobel
The case for a Creator: a journalist investigates scientific evidence that ...

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Der Urknall: Gute und schlechte Nachrichten für Christen? Vielleicht hast du schon davon gehört: Es gibt Christen,die die Urknalltheorie ablehnen, weil sie meinen, diese Vorstellung würde der biblischen Offenbarung widersprechen, dass Gott diese Welt erschaffen hat. Es gibt aber auch bibeltreue Christen, die in dieser Frage eine andere Meinung haben. William Lane Craig glaubt zum Beispiel, dass der Urknall eines der schlagkräftigsten Argumente für die Existenz eines Gottes ist. Der Astrophysiker C. J. Isham fügt hinzu: „Vielleicht das beste Argument dafür, […] dass der Urknall den Theismus [den Glauben an einen Gott] stützt, ist das offensichtliche Unbehagen, mit dem dieser von einigenatheistischen Physikern aufgenommen wird.“ 7 Auch der Agnostiker und Astronom Robert Jastrow sieht sich gezwungen, einzuräumen, dass „das wesentliche Element sowohl in den astronomischen als auch den biblischen Berichten aus 1. Mose 1 dasselbe ist“, auch wenn es bei Details Unterschiede geben mag. „Die Kette von Ereignissen, die zu der Entstehung des Menschen führte, fing plötzlich und jäh in einem Blitz aus Licht und Energie zu einem ganz bestimmten Augenblick der Zeit an.“ 8 Kennst du die Aufkleber, auf denen steht: „Die Urknalltheorie: Gott sprach und mit einem KNALL geschah es“? Nun, das ist sicher etwas einfach dargestellt, aber vielleicht ist es gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt.
Da hat er natürlich Recht. Und wenn man schon für einen kleinen Knall wie diesen eine Ursache braucht, dann, so die Meinung vieler Wissenschaftler, gilt das doch erst recht fürden Urknall. Für viele lautet die logische Schlussfolgerung,dass die Wissenschaft bestätigt, was in der Bibel steht: dass das Universum durch einen Schöpfer erschaffen wurde. Nachdem ich die wissenschaftlichen Beweise unter die Lupe genommen hatte, war mir klar, dass der Urknall eine Ursache gehabt haben musste. Aber das heißt noch lange nicht, dass Gott diese Ursache gewesen sein muss. Genau genommen wollte ich herausfinden, ob es Hinweise aufeinen personalen Schöpfer gibt, wie die Christen glauben,oder nur auf eine unpersönliche Kraft, wie viele Anhängervon New Age behaupten.

Was ist mit der Inflation?

Die Inflationstheorie besagt, dass das Universum in einem sehr, sehr frühen Stadium seiner Geschichte eine Phase superschneller oder „inflationärer“ Ausdehnung durchgemacht hat, wodurch es von der Größe eines subatomaren Teilchens auf die Größe einer Grapefruit anwuchs. Dann verlangsamte sich die Ausdehnungsge-schwindigkeit auf das Maß, das wir heute noch messenkönnen. Manche fragen sich, ob diese Theorie den Argumenten für eine Schöpfung nicht widerspricht. Aber da die Phase der Inflation sich – wenn überhaupt – eine Mikro-sekunde nach dem Urknall abspielte, hat sie keinerlei Bedeutung für die Frage nach dem Ursprung des Universums.

Der personale Schöpfer

Ich fühlte William Lane Craig mit meiner Frage nach einem personalen Schöpfer auf den Zahn. „Weisen Ihre Argumente nicht einfach nur darauf hin, dass es eine Ursache für die Existenz des Universums gibt, unabhängig davon, worin diese bestand oder besteht, ob sie lebendig und bei Bewusstsein ist oder nicht?“Er erklärte mir, dass es zwei mögliche Erklärungsansätze gibt – die naturwissenschaftliche und die personale

Stell dir zum Beispiel vor, du kommst in die Küche und siehst, dass auf dem Herd ein Kessel mit kochendem Wasser steht. Du fragst deine Mutter: „Warum kocht das Wasser?“ Sie könnte sagen: „Nun, weil die Wärmeenergie der Flamme vom Metallboden des Kessels zum Wasser geleitet wird, schwingen die Wassermoleküle immer schneller, bis sie schließlich in Form von Dampf gasförmig werden.“ Das wäre eine naturwissenschaftliche Erklärung. Sie beschreibt die natürlichen Vorgänge, die dafür verantwortlich sind,dass das Wasser kocht. Deine Mutter könnte aber auch sagen: „Ich habe das Wasser aufgesetzt, um Tee zu kochen.“ Das wäre eine personale Erklärung. Die Situation wird durch den Willen deiner Mutter, Tee zu kochen, erklärt. Beide Möglichkeiten haben ihre Berechtigung, aber sie erklären ein Ereignis auf unterschiedliche Weise. So weit, so gut. Aber was hat das Ganze mit Kosmologie zu tun? Nach weiteren Gesprächen mit William Lane Craig wurde mir klar, dass es keine naturwissenschaftliche Erklärung für den allerersten Augenblick des Universums geben kann. Denn dieser allererste Moment kann nicht durch zuvor existierende Ausgangsbedingen oder durch Naturgesetze erklärt werden – schließlich gab es vor diesem Augenblick noch nichts.

Wenn alles eine Ursache hat, woher kommt dann Gott?

Vorsicht – die Behauptung lautete nicht, dass alles eine Ursache hat, sondern dass alles, was zu existieren beginnt, eine Ursache hat. Wenn Gott aber ewig ist, wie die Christen glauben und wie es in der Bibel steht, dann hat er nicht erst irgendwann angefangen zu existieren und deshalb gibt es auch nichts, was ihn verursacht hat. Wenn es also eine Erklärung für den allerersten Augenblickdes Universums gibt, dass muss das eine personale Erklärung sein – es muss also jemanden geben, der es durch seinen Willen erschaffen hat.

Lebt Gott heute noch?

Selbst wenn das Universum eine personale Ursache hat, ist dadurch natürlich noch nicht zwangsläufig gesagt, dass der Schöpfer auch heute noch lebt. Vielleicht hat er das Universum auch nur in Gang gesetzt und dann aufgehört zu existieren. Meinen Schlussfolgerungen zufolge war es aber zumindest sinnvoll anzunehmen , dass dieses Wesen auch heute noch existiert. Schließlich übersteigt es das Universum und steht deshalb über den Naturgesetzen, die es selbst geschaffen hat. Es wäre also seltsam, dass dieser Schöpfer auf Grund irgendeines Naturgesetzes aufgehört haben soll zuexistieren. Und die Wissenschaft gibt uns noch andere Hinweise. Viele Wissenschaftler sind der Überzeugung, der Schöpfer stehe seit dem Anbeginn des Universums– seiner Schöpfung – immer wieder mit ihr im engen Kontakt. Zum Beispiel weist die unglaubliche Menge an Informationen, die in einer Zelle gespeichert ist, sehr stark auf intelligente Schöpfung des ersten Lebewesens hin, das erst nach dem Beginn des Universums auftauchte.Darüber hinaus glauben die Christen, dass der Schöpfer nicht für immer geschwiegen hat, sondern sich in der Person, dem Wirken und der Auferstehung von Jesus von Naza-reth offenbart hat. Wenn das wahr ist, dann ist er immer noch da und kann auch heute noch etwas bewegen. Aber ist es auch wahr ? Die Wissenschaft kann uns darauf keine endgültige Antwort geben, was auch gut ist. Auf diese Weise haben wir die Freiheit, uns umzuschauen und Hinweise und Indizien dafür zu entdecken, dass der Schöpfer immer noch lebt. Wir können anhand der Geschichte untersuchen, ob Jesus wirklich von sich behauptet hat, der wahre Sohn Gottes zu sein und ob er dies durch seine Auferstehung von den Toten bewiesen hat. (Um die Argumente, die dafür und dagegensprechen, geht es in meinem Buch „Der Fall Jesus“.)Darüber hinaus können wir auch unter die Lupe nehmen, ob der Schöpfer immer noch Gebete erhört, ob er immer noch Leben verändern kann und so weiter. Ich habe Indizien dafür im Leben meiner Frau gesehen, als sie Christ wurde – Indizien und Hinweise, durch die ich zum ersten Mal darüber nachgedacht habe, ob es nicht doch einen persönlichen Gott geben könnte. Aber wenn ich die Frage nach dem Schöpfer ernsthaft untersuchen wollte, dann musste ich auch die Evolutionstheorie mit all ihren Behauptungen hinterfragen, die mir ursprünglich den Glauben an Gott genommen hatte. Waren die atheistischen Schlussfolgerungen, die ich als Schülergezogen hatte, korrekt? Ich war bereit, es herauszufinden.

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